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Ungarn wird weder die Entsendung europäischer Truppen noch die Wehrpflicht unterstützen

Ungarn unterstützt weder die Entsendung von europäischen Truppen in den Krieg in der Ukraine noch die europäische Wehrpflicht, sagte der Verteidigungsminister am Dienstag in Brüssel – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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In einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur MTI nach einem Treffen mit seinen EU-Kollegen zugesandt wurde, sagte Kristóf Szalay-Bobrovniczky, dass einige Mitgliedstaaten in der Endphase des Wahlkampfs für das Europaparlament „riskante Vorschläge unterbreiten, die leicht zu einer Verschärfung des Krieges führen könnten“. Er sagte, dass die Mitgliedstaaten zunehmend auf die „abschreckende Idee“ kämen, Soldaten aus europäischen Mitgliedstaaten in die Ukraine zu schicken. Einige Politiker sprächen bereits über eine obligatorische Wehrpflicht auf europäischer Ebene, fügte er hinzu. Dies betreffe in erster Linie die Jugend der Mitgliedstaaten, die der Ukraine am nächsten stünden, wie z.B. Ungarn, und sei für Ungarn inakzeptabel.

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Szalay-Bobrovniczky sagte, das Hauptthema des Treffens am Dienstag sei die militärische Unterstützung der EU für die Ukraine gewesen. Er sagte, die Mehrheit der Mitgliedsstaaten wolle den Einsatz von militärischer Ausrüstung sogar noch intensivieren, und einige zeigten sich zunehmend offen für die Möglichkeit, sogar Truppen im Rahmen der Ausbildungsmission der Union in die Ukraine zu entsenden. „Der Vorschlag, dass die EU-Mitgliedsstaaten russische Raketen über der Ukraine abschießen sollten, ist ebenfalls schockierend“, sagte der Minister und warnte davor, dass eine solche Möglichkeit zu einer direkten Konfrontation zwischen Russland und den NATO-Mitgliedsstaaten führen würde. Bei solchen Vorschlägen werde nicht berücksichtigt, dass die Entsendung von Waffen und Truppen sowie die Möglichkeit einer Intervention nur zu einer Verlängerung des Krieges führen könnten. Nur ein Waffenstillstand und Friedensgespräche könnten den Konflikt beenden, fügte er hinzu. Ungarn weigere sich, von seinem Standpunkt abzurücken, dass dies die einzige Möglichkeit sei, die Kämpfe zu beenden. Der Verteidigungsminister erklärte, die ungarische Regierung lehne es ab, Schritte zu unterstützen, die zu einer Eskalation oder Verlängerung des Krieges führen, die Sicherheit der Ungarn gefährden oder ungarischen Interessen schaden würden.

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