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Kunst fordert und macht Spaß

Ausstellungseröffnung im Bienenmuseum für Hobbykünstler in Nikla

Seit Jahren fördert die ungarische Regierung Hobbykünstler in der professionellen Koordination des Nationalen Kulturinstituts. Der ein dreiviertel Jahr dauernde Kurs fand am Freitag im Bienenmuseum mit einer Ausstellung seinen Abschluss. Eine stattliche Reihe von Bewohnern aus Nikla hatten sich im September zu Schulbeginn dazu angemeldet. Das Thema lautete dieses Mal „Möbelmalerei“. Geladen wurden Anfänger, die dafür eine eventuell große künstlerische Ader in sich selbst entdecken wollten.



Damit die Kursteilnehmer auch eine entsprechende Ahnung von ihrer künftigen Aufgabe bekamen, mussten sie im Vorfeld eine kleine Vorprüfung ablegen. Die Ergebnisse wurden von einer Kursleiterin bewertet. Danach konnte es losgehen. Bis zum 31. Mai, also genau in der Zeit eines gesamten Schuljahres, wurde wöchentlich gemalt und bemalt, was das Zeug hielt. Roland Komóczi, der von der Gemeinde als Organisator seit Jahren für diese Aktionen verantwortlich zeichnet, freute sich sehr, dass soviel neue Bilder und auch kleine Möbel nun künftig neben vielen anderen Kunstgegenständen das Bienenmuseum verzieren werden.

Sinn und Zweck von „Möbelmalerei“ war es, Entwürfe für Möbelstücke auf Papier herzustellen oder das künstlerische Können auf kleine Holzbehältnisse, wie Kästchen, Tisch- bzw. Wandschmuck aufzubringen. Und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Eine Menge an Entwürfen und bemalten Holzgegenständen waren zusammengekommen. Die Ausstellung ist in den nächsten zwei Wochen für jedermann zu besichtigen. Danach werden die einzelnen Exponate an den Wänden, gerahmt oder lose, und in diversen Vitrinen einen festen Platz finden.

Natürlich ließ es sich auch der Kindergarten Nikla neben anderen Gästen nicht nehmen, die Ausstellung zu besuchen. Die Buben und Mädchen zeigten großes Interesse und so manch einer meinte „Da mach‘ ich auch mal mit“. Wer weiß, vielleicht schlummert noch das eine oder andere verborgene Talent in den jüngsten Bewohnern von Nikla.

Die Auswahl, so Roland Komóczi, war für dieses Jahr nicht gerade einfach. 18 verschiedene Themen standen auf dem Anmeldebogen, unter denen die teilnehmenden Gemeinden landesweit wählen konnten. Unter anderem waren „Sticken mit Perlen“, „Kerzenherstellung“ oder „Filzen“ und „Papierspinnen“ im Angebot. Doch in Nikla hatte man sich für „Möbelmalerei“ entschieden und was am Freitag zu begutachten war, so lautete das Fazit: Diese Entscheidung war mehr als gut.

Im kommenden September, nach den großen Ferien, startet ein neues Projekt. Worüber sich Teilnehmer, Gemeinde und Besucher bei der aufs neue anschließenden Ausstellung dann freuen können, werden wir rechtzeitig erfahren. Die Anmeldeformulare dazu werden termingerecht abgegeben.

Fotos/Text: Eva