Balaton Zeitung E-Paper Banner

Agroinform.hu: Verkauf von Weihnachtsbäumen hat begonnen

In der ersten Dezemberwoche begann der Massenverkauf von Weihnachtsbäumen an Straßen- und Marktständen von Gelegenheitsverkäufern. Drei Viertel der Käufer können auch in diesem Jahr ihre Häuser mit Produkten heimischer Erzeuger schmücken, teilte Agroinform.hu am Sonntag der Nachrichtenagentur MTI mit.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen


Wie berichtet wurde, müssen Käufer in diesem Jahr für Fichten 5.000, für Weißtannen 7.000 und für Nordmann-Tannen rund 10.000 Forint pro Meter bezahlen. Die Preise können je nach Standort um bis zu 10-15 Prozent variieren, wobei die Preise vor allem bei Nordmann-Tannen stark schwanken. Laut einer Umfrage des Landwirtschaftsportals Ende November planen 61 Prozent der Käufer, höchstens 10.000 Forint für einen Weihnachtsbaum auszugeben, aber angesichts der Marktgegebenheiten werden einige von ihnen diesen Rahmen wahrscheinlich überschreiten. Nur 15 Prozent der Käufer rechnen mit Ausgaben von über 20.000 Forint. 59 Prozent der Käufer interessieren sich für die teuerste Tannenart, die Nordmann-Tanne, gefolgt von der Fichte mit 24 Prozent und der Weißtanne mit 14 Prozent. Von den übrigen Arten, die nur 3 Prozent ausmachen, hebt das Portal neben der Schwarzkiefer die Colorado-Fichte hervor, die – wie geschrieben – die aufgrund von Pilzbefall zurückgegangene Douglasie im Angebotsspektrum ersetzt. Aus der Umfrage geht auch hervor, dass 58 Prozent der Käufer einen Tannenbaum von über eineinhalb Metern Höhe und 42 Prozent einen kleineren Tannenbaum kaufen möchten, während 18 Prozent der Käufer an Bäumen mit Wurzelballen interessiert sind. Wie viele Tannenbäume vor Weihnachten verkauft werden, wird sich erst in den letzten Tagen zeigen, da 37 Prozent der Käufer den Kauf ihres Tannenbaums auf die letzte Woche verschieben, wie berichtet wurde.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Nach Angaben von Agroinform.hu schmückt derzeit ein Viertel der Bevölkerung zu Weihnachten einen künstlichen Weihnachtsbaum, wobei der häufigste Grund für die Wahl eines künstlichen Baumes der Umweltschutz ist. Neben dem Preisvorteil aufgrund der mehrjährigen Verwendbarkeit und dem Ausbleiben des Nadelfalls aufgrund des Austrocknens entscheiden sich viele auch für den künstlichen Weihnachtsbaum. Das Portal weist jedoch darauf hin, dass Weihnachtsbäume insgesamt umweltfreundlicher sind als künstliche Weihnachtsbäume. Ihr Anbau ähnelt dem anderer landwirtschaftlicher Pflanzen, und die meisten weggeworfenen Bäume werden kompostiert, sodass weder ihre Herstellung noch ihre Entsorgung die Umwelt erheblich belasten. Mit dem Kauf lebender Tannenbäume unterstützen die Käufer nicht die Hersteller aus Fernost, sondern größtenteils die ungarischen Produzenten. In Ungarn bauen heute 600 bis 700 Familienbetriebe auf 3000 bis 3500 Hektar Tannenbäume an.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Der Klimawandel stellt für die Erzeuger eine große Herausforderung dar, da keine der Tannenarten Trockenheit gut verträgt und der Mangel an Luftfeuchtigkeit die Bäume schwächt, was wiederum den Befall mit Schädlingen begünstigt, heißt es in der Mitteilung. Balázs Győrfy, Vorsitzender des Weihnachtsbaumbauernverbands, erklärte gegenüber Agroinform.hu, dass aufgrund des trockenen Jahres und der schnell steigenden Kosten für den Schutz vor Schädlingen in diesem Jahr eine geringfügige Preiserhöhung notwendig war, aber aufgrund der Verteuerung der Importe blieben die Preise für einheimische Fichten weiterhin wettbewerbsfähig.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen