Ein barrierefreier Bahnsteig wird am Keleti-Bahnhof in Budapest gebaut, teilte Zsolt Hegyi, Geschäftsführer der MÁV-Gruppe, am Montag auf seiner Facebook-Seite mit. Nach Angaben von Mávinform werden im Zusammenhang mit den Bauarbeiten vom 12. Januar bis Ende Februar zahlreiche Züge aus der Region Transdanubien ihren Endbahnhof nach Kelenföld verlegen – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Der Generaldirektor schrieb: Ende Februar wird der Personenverkehr auf der Strecke Budapest-Belgrad aufgenommen, wobei ein Teil der Züge mit InterCity-Triebzügen der serbischen Eisenbahn ausgestattet sein wird, die von der chinesischen CRRC gekauft wurden. Die chinesischen Triebzüge müssen dafür eine behördliche Genehmigung in Ungarn einholen, was gut vorankommt. Diese Fahrzeuge verfügen jedoch nicht über die bei den MÁV-Triebzügen üblichen ausklappbaren Zusatzstufen, daher muss bis zur Inbetriebnahme der Züge mindestens bei zwei Gleisen der Bahnsteig um etwa 25 Zentimeter gegenüber dem heutigen Niveau angehoben werden, um die Höhe zu gewährleisten, die bei den anderen Bahnhöfen der Belgrader Strecke im Rahmen des Projekts erreicht wurde, fügte Zsolt Hegyi hinzu.
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Er betonte, dass dies die ersten barrierefreien Gleise des Ostbahnhofs sein werden und dass dies die erste MÁV-Investition aus eigenen Mitteln im Jahr 2026 sein wird, deren Wert sich auf etwa 300 Millionen Forint beläuft. Der Generaldirektor wies darauf hin, dass die Arbeiten durchgeführt werden können, da aufgrund des Baus der Südringbahn in diesem Zeitraum vorübergehend weniger Züge am Keleti-Bahnhof ankommen, sodass während des Bahnsteigbaus auf die beiden Gleise verzichtet werden kann. Mávinform gab auf seiner Website bekannt, dass sich aufgrund der Arbeiten zum Bau des dritten Gleises zwischen Ferencváros und Kelenföld und der Entwicklung der Eisenbahnstrecke Budapest-Belgrad der Verkehrsplan ändert: Zwischen dem 12. Januar und dem 28. Februar wird die Endstation zahlreicher Fernverkehrszüge aus der Region Transdanubien und des Zuges Z42 nach Kelenföld verlegt, der Fahrplan bleibt ansonsten unverändert.
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In diesem Zeitraum werden – mit einigen Ausnahmen – die InterCity-Züge Mecsek und Kaposvár, die Scarbantia-Züge Sopron, die Savaria-, Dráva- und Mura-InterCity-Züge Szombathely sowie mehrere G10- und Rába-InterRégió-Züge statt zum Keleti-Bahnhof nach Kelenföld fahren und dort auch wieder abfahren. Bis Februar wird der Bahnsteig an den Gleisen 12 und 13 des Ostbahnhofs umgebaut, nach Aufnahme des Betriebs werden die Züge aus Délegyháza, Kelebia und Belgrad hier ankommen. „Auf Wunsch der Gemeinden und der Bevölkerung der Region werden nicht nur internationale, sondern auch Vorortzüge am Hauptbahnhof ankommen und von dort abfahren”, schrieben sie. Die Details der Fahrplanänderung werden auch auf der Website von Mávinform veröffentlicht.
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