Während der drei Weihnachtstage mussten die Feuerwehrleute 413 Mal ausrücken: An 116 Orten mussten sie Brände löschen, 77 Wohngebäude brannten, an 15 Orten rückten sie wegen Kohlenmonoxidausbruchs aus und in 297 Fällen führten sie technische Rettungsmaßnahmen durch. Ihren Angaben zufolge wurden die Feuerwehrleute in diesem Jahr zu weniger Einsätzen gerufen als letztes Jahr zu Weihnachten, als sie 632 Mal ausrückten, teilte die Nationale Katastrophenschutzbehörde am Samstag der Nachrichtenagentur MTI mit.
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Ihrer Darstellung zufolge entzündete sich am 26. Dezember um fünf Uhr morgens in Korláton im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén in der Petőfi Sándor utca der Schornstein eines Einfamilienhauses, in Salgótarján brannte in der Acélgyári utca in einer unbewohnten Reihenhauswohnung Müll, und in Szombathely, in der Síp utca, kam es in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand, weil Öl auf dem Herd vergessen worden war. Dort brannten das Wohnzimmer und die Küche auf einer Fläche von zehn Quadratmetern. Während der Löscharbeiten verließen 15 Personen das Mehrfamilienhaus. Eine Wohnung wurde unbewohnbar, zwei Wohnungen konnten nicht mehr beheizt werden, sechs Personen zogen vorübergehend zu Verwandten. Ebenfalls am Tag nach Weihnachten brannte in Újszilvás ein Geräteschuppen im Hof eines Einfamilienhauses, und in Kétsoprony entzündete sich ein Nebengebäude, das an ein Einfamilienhaus angebaut war und als Lagerraum diente. In Nagykőrös, in der Eötvös Károly utca, strömte Rauch aufgrund von Ruß- und Teerablagerungen im Schornstein zurück in den Heizungsraum eines Einfamilienhauses. Eine Person erlitt eine Rauchvergiftung, wie berichtet wurde.
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In Bajna, im Komitat Komárom-Esztergom, brannten in der Óvoda utca im Esszimmer eines Einfamilienhauses Tisch und Stühle auf einer Fläche von anderthalb Quadratmetern. Zwei Personen erlitten eine Rauchvergiftung, das Haus konnte nicht mehr beheizt werden, eine Person ging zu Verwandten, heißt es in der Mitteilung. In Balatonmagyaród, in der Petőfi utca, wurde eine Tischdekoration für Weihnachten mit brennender Kerze zurückgelassen, die die Dekoration, den Tisch, den Stuhl und den Vorhang in Brand setzte. Die Bewohner konnten das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. In Kiskunhalas, in der Polgár utca, brannten in einem Einfamilienhaus neben dem Ofen aufgestapelte Abfälle, das Haus konnte nicht mehr beheizt werden, der Bewohner wurde von seinem Nachbarn aufgenommen, heißt es in der Mitteilung.
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Ihren Angaben zufolge wurden die Feuerwehrleute wegen Kohlenmonoxid an drei Orten alarmiert: in Ráckeresztúr wegen giftiger Gase, die durch einen Konvektor entstanden waren, in Pákozd wegen eines Gasherds und in Dunavarsány wegen unzureichender Belüftung eines Gaskessels. Wie sie schrieben, gab es am Tag nach Weihnachten 19 Verkehrsunfälle, die einen Einsatz der Feuerwehr erforderten. In den meisten Fällen wurden die Feuerwehrleute zu Fahrzeugen gerufen, die in den Graben gerutscht oder zusammengestoßen waren. Sie wiesen darauf hin, dass Weihnachten zwar vorbei sei, aber Adventskränze, Weihnachtsbäume und Weihnachtsbeleuchtung noch tagelang, teilweise sogar wochenlang die Wohnungen schmücken würden. Die Tannenbäume und Kränze seien in den beheizten Wohnungen inzwischen ausgetrocknet und könnten sich schon bei geringster Wärmequelle leicht entzünden.
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