An einigen Abschnitten hat die Donau bereits zu gefrieren begonnen. Das Betreten des Eises ist nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich, darauf wies die Budapester Polizeibehörde (BRFK) am Samstag hin – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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In einem auf der Website der Polizei veröffentlichten Video erklärte Polizeioberstleutnant Richárd Prohászka, Leiter der BRFK-Wasserpolizei, dass aufgrund des ungewöhnlich kalten und niederschlagreichen Wetters die Altarme und Nebenarme der Donau zu gefrieren begonnen hätten. Diese vereisten Flächen seien für sportliche Aktivitäten ungeeignet, betonte er und hob hervor, dass es derzeit in Ungarn kein offenes Gewässer gebe, auf dem man das Eis betreten könne. Seinen Angaben zufolge seien die Eisschollen am Ufer extrem scharf und unfallträchtig, sodass man diese ebenfalls nicht betreten dürfe. „Wer zum Flussufer geht, um spazieren zu gehen oder mit dem Hund Gassi zu gehen, sollte dies möglichst nicht alleine tun. Wenn doch, sollte man auf jeden Fall seinen Angehörigen mitteilen, wohin man gegangen ist”, riet der Oberstleutnant und betonte: Wenn jemand ins Eis eingebrochen ist, sollte man sofort die 112 anrufen.
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Richárd Prohászka warnte auch davor, dass die Rettung aus dem Eis auch für den Helfer gefährlich ist. Es ist wichtig, dass man sich mit möglichst großer Körperfläche auf dem Eis positioniert und dem Verunglückten vom Ufer aus ein langes Hilfsmittel reicht, zum Beispiel einen Ast, ein Seil, ein Ruder oder eine Leiter, fügte er hinzu. Er wies darauf hin, dass aufgrund des eisigen Wassers die Gefahr einer Unterkühlung sehr groß ist. Die nasse Kleidung muss so schnell wie möglich ausgezogen werden. Der unterkühlte Körper darf nur langsam aufgewärmt werden, und die betroffene Person muss sofort ins Krankenhaus gebracht werden.
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