Die Mitglieder des Währungsrats der Ungarischen Nationalbank (MNB) stimmten bei ihrer monatlichen Sitzung im Dezember einstimmig dafür, den Leitzins der Zentralbank unverändert bei 6,50 % zu belassen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Sitzung hervorgeht – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Aus dem Protokoll der Sitzung vom 16. Dezember geht hervor, dass die Entscheidungsträger eine einzige Option diskutierten und beschlossen, den Leitzins im Einklang mit dem „stabilitätsorientierten Ansatz” der Zentralbank unverändert zu lassen. Der Rat wies auf die Unsicherheit hinsichtlich der Inflationsaussichten hin, die sich aus der Entwicklung der Preisneufestsetzung durch Unternehmen Anfang 2026 ergibt. Er erklärte außerdem, dass die Stabilität des Devisenmarktes für die Erreichung der Preisstabilität weiterhin „entscheidend” sei. Die Entscheidungsträger betonten, dass ein „vorhersehbares” Finanzmarktumfeld, das die Preisstabilität näher bringt, durch eine glaubwürdige Geldpolitik unterstützt werde, aber auch von Veränderungen in der allgemeinen Risikowahrnehmung Ungarns beeinflusst werde. Die Mitglieder waren sich einig, dass ein „vorsichtiger und geduldiger” Ansatz in der Geldpolitik weiterhin gerechtfertigt sei, dass jedoch für künftige Entscheidungen ein „datengestützter” Ansatz erforderlich werde. „Der Rat würde die eingehenden makroökonomischen Daten und die Faktoren, die die Inflationsaussichten beeinflussen, ständig bewerten und auf dieser Grundlage Entscheidungen über den Leitzins treffen.”
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
