Die Ermittler der Nationalen Steuer- und Zollbehörde (NAV) in Budapest haben wegen Verletzung von gewerblichen Schutzrechten ein Strafverfahren eingeleitet: Der Täter mit türkischer Staatsangehörigkeit hat den Rechteinhabern von Luxusmarken durch die gefundenen gefälschten Produkte einen finanziellen Schaden in Höhe von fast 6 Milliarden Forint zugefügt – teilte die Behörde am Montag der Nachrichtenagentur MTI mit.
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Der Mitteilung zufolge führten Finanzermittler eine Durchsuchung am Wohnsitz eines Händlers mit türkischer Staatsangehörigkeit durch, da der Verdacht bestand, dass der Mann mit gefälschten Waren handelte. In den Geschäften des Händlers sowie im dazugehörigen Lager befanden sich Kleidungsstücke (Schuhe, Mäntel, Hosen, T-Shirts, Hemden, Unterwäsche, Taschen, Gürtel, Mund-Nasen-Masken) mit gefälschten Luxusmarkenzeichen. Die vor Ort hinzugezogenen Experten für gewerblichen Rechtsschutz stellten fest, dass der gesamte Warenbestand gefälscht war, wodurch den Rechteinhabern der Luxusmarken ein Vermögensschaden in Höhe von etwa 6 Milliarden Forint entstanden ist. Der Händler selbst räumte ein, dass die Produkte rechtswidrig waren. Die Ermittler beschlagnahmten an den von den Durchsuchungen und Beschlagnahmungen betroffenen Orten zudem Bargeld in Höhe von mehr als 5 Millionen Forint in Forint und Euro, fügten sie hinzu. Da die Räumlichkeiten ausschließlich mit gefälschten Waren gefüllt waren, dauerte die Beschlagnahmung des mehrere Zehntausend Stück umfassenden Warenbestands mehrere Tage. Die gegen den Händler verhängbare Freiheitsstrafe kann bis zu zehn Jahre betragen, teilte die Behörde mit.
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