Auf dem Immobilienmarkt haben sich die Verkaufszeiten im ersten Quartal dieses Jahres leicht verkürzt: Bei Plattenbauwohnungen sind durchschnittlich 64 Tage, bei Reihenhäusern 100 Tage und bei Einfamilienhäusern 194 Tage bis zum erfolgreichen Verkauf erforderlich – teilte Otthon Centrum am Dienstag auf Grundlage landesweiter Daten der Nachrichtenagentur MTI mit.
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Sie fügten hinzu: Damit habe sich die Umschlagshäufigkeit bei Wohnungen um drei Tage und bei Häusern um etwa eine Woche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beschleunigt, allerdings seien die regionalen Unterschiede erheblich. In der Mitteilung wird erläutert: Die kürzeste Verkaufszeit weisen Plattenbauwohnungen auf; diese werden im landesweiten Durchschnitt in 64 Tagen, in Kreisstädten in 51 Tagen und in Regionalzentren hingegen im Durchschnitt in 75 Tagen verkauft. Auch in Budapest sind Unterschiede zu beobachten: Die Verkaufszeit beträgt in den äußeren Bezirken von Pest durchschnittlich 68 Tage, was etwa zehn Tage länger ist als in den Bezirken von Buda und der Innenstadt. Auf dem Markt für Reihenhäuser liegt der landesweite Durchschnitt bei 100 Tagen, doch auch hier sind die Abweichungen erheblich: In der Hauptstadt beträgt die Verkaufszeit in den äußeren Bezirken von Pest 79 Tage, in den Kreisstädten 83 Tage, was auf einen überdurchschnittlich schnellen Absatz hindeutet.
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Gábor Soóki-Tóth, Leiter der Analyseabteilung bei Otthon Centrum, merkte in der Mitteilung an, dass in beiden Fällen das moderatere Preisniveau eine lebhaftere Nachfrage generiert, da die Außenbezirke von Pest im Vergleich zu den Innenstadtbezirken der Hauptstadt günstigere Preise bieten, während die Kreisstädte im Vergleich zu den regionalen Zentren eine günstigere Option darstellen. Im Gegensatz dazu stieg die durchschnittliche Verkaufszeit in Kleinstädten auf 131 Tage, was auf eine verhaltene Nachfrage hindeutet. In kleineren Städten ist der Markt traditionell träger, da die Nachfrage geringer ist und die Käufer empfindlicher auf Preisentwicklungen reagieren – fügte der Experte hinzu.
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Am langsamsten verkaufen sich weiterhin Einfamilienhäuser: im landesweiten Durchschnitt in 194 Tagen. In Buda stieg dieser Wert jedoch auf 215 Tage, mehr als doppelt so hoch wie vor zwei Jahren, während in den Gemeinden der Durchschnitt bei 204 Tagen liegt. In den Außenbezirken von Pest und in den Kreisstädten ist die Situation günstiger, doch auch hier sind die Schwankungen erheblich. Dieser Trend lässt sich damit erklären, dass die Preise für moderne, gut erhaltene Häuser für viele unerschwinglich sind, während bei älteren Immobilien mit schlechterer Energieeffizienz (typischerweise die alten „Kádár-Würfel“-Häuser) die Unsicherheit bei den Nebenkosten oder die hohen Kosten für eine Renovierung die Käufer abschrecken. Otthon Centrum erwartet kurzfristig keine wesentlichen Veränderungen bei den Transaktionszeiten und geht davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte staatliche Förderungen, energetische Modernisierungen und die Entwicklung der Nebenkosten darüber entscheiden werden, ob sich der Markt in Richtung Beschleunigung oder Verlangsamung bewegt.
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