Der designierte Ministerpräsident und Vorsitzende der Tisza-Partei, Péter Magyar, erklärte am Samstag, er habe László Gajdos, den künftigen Minister für Lebensumfeld, beauftragt, unverzüglich einen kurz- und mittelfristigen Aktions- und Kommunikationsplan für die Wasserwirtschaft auszuarbeiten, um der sich verschärfenden Dürre sowie den kritisch niedrigen Pegelständen der ungarischen Flüsse und des Grundwassers entgegenzuwirken – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Magyar erklärte auf Facebook, dass wichtige lokale und nationale Entwicklungen in den letzten 15 bis 20 Jahren vernachlässigt worden seien und es ohne deren rasche Umsetzung undenkbar sei, dass Ungarn sich erfolgreich an die durch den Klimawandel verursachten extremen Wetterbedingungen und die sich verschärfende Dürre anpassen könne, von denen insbesondere das Karpatenbecken betroffen sei. Da die im Programm „Funktionales und Menschliches Ungarn“ der Tisza-Partei enthaltenen Maßnahmen noch nicht in diesem Sommer positive Auswirkungen zeigen werden, sei ein sofortiger Aktionsplan in den Bereichen Wasserwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz sowie Landwirtschaft erforderlich, um die Auswirkungen der für dieses Jahr erwarteten schweren Dürre so gering wie möglich zu halten, fügte er hinzu.
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