Balaton Zeitung E-Paper Banner

Kármán: Niemand darf in Ungarn eine Rente von weniger als 120.000 Forint erhalten

Seine erste Amtshandlung werde darin bestehen, die Mindestrente anzuheben; niemand in Ungarn darf eine Rente von weniger als 120.000 Forint erhalten – erklärte der designierte Finanzminister András Kármán am Dienstag auf eine Frage eines Abgeordneten während seiner Anhörung vor der Ernennung in der Sitzung des Finanz- und Haushaltsausschusses des Nationalrats – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen


Er teilte mit, dass darüber hinaus eine außerordentliche Rentenerhöhung für diejenigen gewährt werde, die eine monatliche Rente zwischen 120.000 und 140.000 Forint beziehen, und dass die 13. und 14. Monatsrente beibehalten werde. In der EU werden 10 Prozent des BIP für Renten ausgegeben, in Ungarn hingegen kaum 7,5 Prozent, also weniger als der europäische Durchschnitt. Dies stelle ein ernstes gesellschaftliches Problem dar: Die Durchschnittsrente sei vom durchschnittlichen Nettolohn abgekoppelt, und die Kluft zwischen kleinen und großen Renten habe sich vergrößert, erklärte er. Er fügte hinzu: Seit 2008 sei der Nominalwert der Mindestrente nicht gestiegen, und mehr als 400.000 Menschen erhielten weniger als 140.000 Forint Rente. Dies sei in einer europäischen Gesellschaft nicht akzeptabel – betonte er. Er sagte, man benötige anderthalb Monate, um die diesjährige Haushaltslage genau zu erfassen; danach könne man den nächsten Haushalt planen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen