Die Zentrale Ermittlungsstaatsanwaltschaft (KNYF) führt am Dienstag im Rahmen der laufenden Ermittlungen im sogenannten Óbuda-Korruptionsfall, der mehrere Kommunalverwaltungen betrifft, koordinierte Ermittlungsmaßnahmen durch. Der Fall betrifft den Straftatbestand der Einflussnahme durch Bestechung sowie weitere Straftaten – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Die Generalstaatsanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur MTI mit, dass im Rahmen der Ermittlungen wegen Korruptionsdelikten derzeit an zahlreichen Orten – darunter auch bei Kommunalverwaltungen – Ermittlungshandlungen stattfinden. An der koordinierten Aktion sind mehr als 70 Beamte beteiligt; auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft wirkt auch das Personal des Nationalen Sicherheitsdienstes mit, während die Sicherstellung der Ermittlungsmaßnahmen durch die Bereitschaftspolizei erfolgt. Im Rahmen der groß angelegten Ermittlungsmaßnahmen führen die Staatsanwälte Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durch und haben zudem die Festnahme und Vorführung mehrerer Personen angeordnet, fügten sie hinzu. Nähere Informationen zu dem Fall werden nach Abschluss und Auswertung der ersten Ermittlungsmaßnahmen voraussichtlich in der zweiten Hälfte der Woche bekannt gegeben, heißt es in der Mitteilung.
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