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Manpower: 33 Prozent der ungarischen Arbeitgeber planen eine Personalaufstockung

Die Einstellungspläne der Unternehmen spiegeln vorsichtigen Optimismus wider: Im dritten Quartal dieses Jahres planen 33 Prozent der ungarischen Arbeitgeber eine Aufstockung ihres Personalbestands, während 18 Prozent einen Abbau vorhersagen – teilte Manpower Ungarn am Dienstag auf Grundlage seiner Arbeitsmarktprognose der Nachrichtenagentur MTI mit.

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In der Mitteilung wurde Péter Varga, Geschäftsführer von Manpower Ungarn, zitiert, der erklärte: Die politischen Veränderungen in Ungarn wirken sich auch auf das wirtschaftliche Umfeld aus, und angesichts des sich abzeichnenden makroökonomischen Umfelds sowie in der Phase der Ausarbeitung einer neuen wirtschaftspolitischen Ausrichtung ist bei einem Teil der Marktteilnehmer eine vorsichtige abwartende Haltung zu beobachten. Dennoch sind die Erwartungen der Arbeitgeber grundsätzlich positiv, was sich daran zeigt, dass ein Drittel von ihnen im dritten Quartal einen Personalausbau plant. Der Experte fügte hinzu, dass insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Bauwesen und Immobilien, Gastgewerbe, öffentliche Dienstleistungen und Finanzwesen in naher Zukunft mit einer aktiveren Personalbeschaffung beginnen könnten. Ein ungünstiges Zeichen ist jedoch, dass Unternehmen der Automobilbranche mit einem weiteren Rückgang rechnen. Die Umfrage ergab, dass zwar in allen Regionen des Landes ein Beschäftigungswachstum erwartet wird, es jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Gebieten gibt. Die Erwartungen der Arbeitgeber liegen in der Südlichen Tiefebene, in Nordungarn sowie in Mittelungarn über dem Landesdurchschnitt, während in Mittel- und Westtransdanubien die Zahl der Unternehmen, die einen Personalzuwachs planen, deutlich unter dem Durchschnitt liegt.

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Nach Unternehmensgröße betrachtet wurde in allen Kategorien die Absicht zur Personalaufstockung festgestellt, jedoch planen Unternehmen mit 1000 bis 5000 Mitarbeitern sowie solche mit 250 bis 1000 Mitarbeitern am häufigsten eine Erweiterung. In der Umfrage wurden auch die Gründe für den Personalzuwachs bzw. den Personalabbau untersucht: Bei 41 Prozent der ungarischen Unternehmen, die einen Personalzuwachs planen, werden nun jene Stellen wieder besetzt, die nach dem Ausscheiden von Mitarbeitern für eine gewisse Zeit unbesetzt geblieben waren. In 37 Prozent der Antworten wurden das Wachstum des Unternehmens und die Marktexpansion genannt, während 18 Prozent angaben, dass sie in neue Marktsegmente expandieren und Mitarbeiter für die dafür erforderlichen neuen Stellen suchen. 34 Prozent der Unternehmen, die einen Personalabbau planen, gaben an, dass sie keine Entlassungen vornehmen, sondern lediglich die frei gewordenen Stellen nicht mit neuen Mitarbeitern besetzen können. 33 Prozent der Befragten begründeten den Personalabbau mit wirtschaftlichen Herausforderungen, weitere 25 Prozent mit Marktveränderungen und der damit einhergehenden sinkenden Nachfrage. Die ManpowerGroup befragte in ihrer vierteljährlichen Umfrage mehr als 40.000 Arbeitgeber in 42 Ländern weltweit; in Ungarn wurden die Einstellungsabsichten auf der Grundlage einer repräsentativen Stichprobe von 550 Arbeitgebern bewertet. Manpower eröffnete 1990 eine Niederlassung in Ungarn.

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