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Preisspirale bei Energie dreht sich in Ungarn weiter

In Ungarn kündigen sich für Energie weitere erhebliche Preissteigerungen an. Wie die Nachrichtensendung „Híradó“ des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders MTV berichtet, sollen im kommenden Jahr Strom um mindestens 10 und Gas um 15 Prozent teurer werden. Sollte es künftig bei den hohen Rohölpreisen bleiben, sei bei Gas mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen.

Regierungssprechering Bernadett Budai erklärte, dass sich die Regierung in die Entwicklung der Preise für Energie und Energieträger nicht einmischen werde. Dabei klettern die Preise für Kraftstoff am Mittwoch erneut weiter nach oben, bei Diesel um 4, bei Benzin um 3 Forint. Stellenweise wird Benzin schon für über 300 Forint (etwa 1,20 Euro) verkauft. Innerhalb von drei Wochen stieg der Preis für Diesel um 16, der für Benzin um 11 Forint (etwa 6 bzw. 4 Cent). Bei den Preisentwicklungen verweist die Regierung auf die Abhängigkeiten vom Weltmarkt.