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Extremsportler durchschwimmt die Donau in Ungarn bei Treibeis

Der ungarische Extremsportler György Schirilla hat am Samstag bei der nördlich von Budapest gelegenen Stadt Vác die Donau bei Eisgang durchschwommen. Für ihn war das der Start zu einer traditionellen winterlichen Serie von Durchquerungen des Stroms, berichten Medien.

Sein Vorhaben sei durch Eisschollen erschwert worden, sagte Schirilla, der von einer sehr harten Kraftprobe sprach. Seine Glieder seien gegen Ende des Schwimmens völlig durchfroren gewesen, eine Eisscholle habe ihm den linken Arm aufgerissen. Die Verletzung sei von einem Arzt vor Ort versorgt worden. „Das Publikum war wunderbar, mehrere tausend schauten mir von beiden Ufern her zu, was mir Extrakräfte verlieh.“

Sein vorrangiges Ziel sieht der Sportler in der Wahrung der Tradition. Sein Vater hatte von 1957 an 37 Jahre lang regelmäßig die Donau durchschwommen. Wichtig sei jedoch auch die Popularisierung einer gesunden Lebensweise und die Unterhaltung des Publikums. Am 19. Januar will Schirilla die Donau bei Kalocsa (Komitat Bács-Kiskun) und am 26. Januar bei Göd (Komitat Pest) durchqueren.