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Raiffeisenbank wegen irreführender Reklame bestraft

Das Amt für Wettbewerb in der Wirtschaft hat gegen die Raiffeisenbank in Ungarn eine Strafe von 80 Millionen Forint (etwa 320 000 Euro) wegen irreführender Reklame verhängt. Das im August vorigen Jahres eingeleitete Verfahren des Amtes nahm den Werbeslogan „Bei unseren neuesten Wohnungs-Krediten bestimmen Sie jetzt selbst die Tilgungsraten“ aufs Korn. Die Bank habe in einzelnen Anzeigen, die die Konstruktion eines flexiblen Wohnungskredits popularisieren, nicht angemessen informiert. Ihr Verhalten sei zur Irreführung der Verbraucher geeignet gewesen, teilte das Amt mit.

Als mildernden Umstand führte die Wettbewerbsbehörde an, dass der Verbraucher vor seiner endgültigen Entscheidung und vor Vertragsabschluss die gesamten Bedingungen der Aktion zwischen 27. April und 10. Juni vorigen Jahres, um die es bei der Strafe ging, zur Kenntnis nehmen konnte.