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Neues Jahr beginnt mit tödlichem Unfall auf der M7

Am Neujahrstag kam es auf der Autobahn M7 am Kilometer 105 unweit der Ausfahrt zum Stadtzentrum von Siófok zu einem tödlichen Autounfall. Um 12.30 Uhr kollidierten aus bisher unbekannter Ursache zwei Pkw miteinander. In Folge des Zusammenpralls erlitt eine Person so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Autobahn war für vier Stunden gesperrt, der Verkehr in Richtung Budapest wurde durch die Innenstadt von Siófok geleitet.



Die Landespolizei Ungarn fasste am 2. Januar um 5 Uhr morgens in ihrem 72-Stundenbericht die Einsätze zum Jahreswechsel zusammen. Demzufolge gab es in dieser Zeit landesweit 93 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Bei zwei Verkehrsunfällen starb je eine Person, insgesamt erlitten 34 Personen schwere und 57 Personen leichte Verletzungen. Ein Grund für die hohe Anzahl an Unfällen dürfte der Wetterwechsel gewesen sein. Nach einer langen Wetterphase mit klarem Himmel kam es zum Jahreswechsel vielerorts zu leichtem bis schwerem Nebel, wobei sich gefrierende Feuchtigkeit zu einer regelrechten Eisbahn verwandelte. Viele Autofahrer stellten sich nicht rechtzeitig auf die neue Situation ein, waren häufig viel zu schnell unterwegs und hielten selbst bei einer Wetterlage mit schlechter Sicht keinen Sicherheitsabstand ein.

Die Polizei hatte auch anderenorts alle Hände voll zu tun: die diensthabenden Beamten verhafteten im genannten Zeitraum landesweit 405 Personen, 66 davon wurden mit Haftbefehl gesucht und 278 auf frischer Tat ertappt. 33 Personen wurden wegen Trunkenheit am Steuer aus dem Verkehr gezogen. Im genannten Zeitraum gab es 269 Versuche, über die ungarisch-serbische Grenze illegal nach Ungarn einzureisen. 100 Personen wurden in das Auffanglager für Flüchtlinge gebracht. Im Inland wurden 13 illegale Einwanderer festgenommen und gegen weitere 5 ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

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