Ungarn: Unfälle auf glatten Straßen

Die Temperaturen waren um die 0°C, es begann zu regnen und stellenweise zu schneien – das sind die denkbar ungünstigsten Bedingungen im winterlichen Straßenverkehr. So kam es dann auch am 7. Februar 2018 zu zahlreichen Verkehrsunfällen auf Ungarns Straßen, die mit erheblichen Behinderungen im Verkehr einhergingen.



In Transdanubien ging sowohl Eisregen als auch Schnee nieder, die Straßen waren streckenweise Eisbahnen, die Streufahrzeuge kamen nicht schnell genug nach. Auf der Autobahn M7 krachte bei Balatonszemes am Kilometer 133 in Fahrtrichtung Letenye ein Pkw in die Leitplanke und wurde zurückgeschleudert. Die Autobahn musste teilweise gesperrt werden. Auf der gleichen Autobahn stellte sich am Kilometer 216 ein Fernlastzug quer und versperrte beide Spuren. Vermutlich war er ins Rutschen gekommen. Am Kilometer 211 an der Abfahrt Nagykanizsa-Centrum wurde der Verkehr bis zur Bergung des Fahrzeuges von der Autobahn abgeleitet.

Die Schnellstraße 8 unterhalb des Bakony Gebirges erwies sich ebenfalls als glatt und gefährlich. Am Kilometer 43 bei Veszprém kollidierten zwei Pkw miteinander und versperrten zwei der vier Spuren. In den Vormittagsstunden kam es deshalb zu langen Staus.

Das Internetportal police.hu informierte, dass die slowenischen Behörden wegen der gefährlichen Wetterlage seit 7.20 Uhr keine Lastkraftwagen und andere Fahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen auf der Autobahn über die Grenze fahren lassen. Die Verkehrspolizei warnt vor zu schnellem Fahren bei diesen Wetterbedingungen und fordert alle Autofahrer auf, sich vor Fahrtantritt über die Wetterlage zu informieren und sich darauf einzustellen.

Digital Abonnement der Balaton Zeitung