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Einstieg in die Musikbranche: Der Look fürs Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch bedeutet für uns alle Stress. Was wird der Personaler mich fragen? Passe ich ins Team? Kann ich gut verhandeln? Und vor allem: Was ziehe ich an? All diese Fragen schießen uns durch den Kopf, wenn wir erst einmal ein Gespräch gelandet haben. Denn sobald die Firma uns in Person vor sich hat, kann sie ihre Meinung über uns noch einmal gehörig ändern. Ein schlechtes Vorstellungsgespräch kann jedes noch so gute Bewerbungsschreiben wieder zunichtemachen.

Outfit für ein Vorstellungsgespräch in der Musikbranche

Unsere Eltern haben zum Vorstellungsgespräch noch den Anzug oder das Kostüm aus dem Schrank geholt und sind damit richtig gut gefahren. Doch so einfach ist das heute nicht mehr. Auf einmal zeugt es von Branchenkenntnis, sich weniger konservativ zu kleiden, ohne ins Schludrige abzugleiten. Und dann wollen manche Branchen doch wieder spießige Kandidaten sehen, während man in anderen kommen kann, wie man will. Wir zeigen heute, wie Sie bei Ihrem Einstieg in die Musikbranche den Nagel auf den Kopf treffen.

Für welche Stelle bewerben Sie sich?

Die Musikindustrie bringt Stars hervor, die sich von rockig bis hin zu völlig ausgeflippt in der Öffentlichkeit zeigen. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass Sie Kurt Cobain oder Lady Gaga imitieren sollen, wenn Sie für einen Job vorsprechen. Die völlig zügellose Mode ist normalerweise den Künstlern vorbehalten. Orientieren Sie sich deshalb eher an dem Bereich, für den Sie sich bewerben. Sie steigen ins Marketing ein? Dann ist Ihnen mit Business-Casual besser geholfen als mit einem kessen Printshirt. Die Seite Bamigo.com erkannte beispielsweise, dass Bambus T-Shirts für Männer in neutralen Farben wie Schwarz oder Weiß und in Kombination mit einem Sakko gut ankommen. Noch dazu bescheren sie Ihnen ein angenehm weiches Tragegefühl, wirken anti-bakteriell und sind super absorbierend – Ihr Retter, wenn Sie beim Vorstellungsgespräch so richtig ins Schwitzen kommen.

Was ist der Dresscode?

Dieses Wissen grenzt oft an einen Geheimtipp, doch mit ein bisschen Recherche lässt sich durchaus herausfinden, wie Ihre potentiellen Kollegen morgens zur Arbeit gehen. Oft geben ehemalige Mitarbeiter in Foren Tipps, was beim Vorstellungsgespräch funktioniert. Auch vom Social-Media-Auftritt des Unternehmens können Sie ablesen, ob die Firmenkultur eher leger oder streng ist. Danach richten Sie sich dann, wenn Sie Ihr Outfit aussuchen. Behalten Sie dabei auch folgenden Grundsatz im Kopf: Für das Vorstellungsgespräch sollten Sie sich immer etwas vornehmer kleiden. Das zeigt dem Interviewer, dass Sie die Chance wertschätzen, die Ihnen gegeben worden ist. Außerdem wirkt es hochprofessionell. Wenn Sie den Job dann erst einmal gelandet haben, können Sie sich ruhig etwas relaxter kleiden und am Casual Friday sogar mal ein T-Shirt anlegen. Ist es aus Bambus, hat es auch keine lästigen Etiketten und ist atmungsaktiv.

Übrigens: Wenn Sie sich gar nicht sicher sind, welcher Dresscode in der Firma gerne gesehen wird, kleiden Sie sich lieber schick als schlampig. Immer noch gilt: besser over- als underdressed.

Falscher Look? Nicht verzweifeln!

Sie haben sich gut informiert und stehen am Ende doch als Einziger im T-Shirt zwischen lauter Anzugträgern da. Das kann sich ganz schön peinlich anfühlen – lassen Sie sich davon aber nicht verunsichern! Ein Fashion Faux-Pas ist nicht ideal, aber es ist auch kein Weltuntergang. Solange Sie mit Fachwissen und Ihrer Joberfahrung überzeugen, wird man darüber mit Leichtigkeit hinwegsehen. Vielleicht gelingt es Ihnen ja sogar, Ihren Fehltritt mit einem kleinen Scherz auf die Schippe zu nehmen. Das zeigt nicht nur, dass Ihr Feingefühl Ihnen verrät, wann Ihre Kleidung unpassend ist, sondern lässt Sie auch sympathisch wirken. Ihr Kleiderschrank hat schließlich noch viel mehr herzugeben und am Ende zählen Ihre grauen Zellen mehr als jeder graue Anzug, und ist er auch aus Bambus.

Die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch kann uns schon verrückt genug machen – mit unseren Tipps ist wenigstens das Outfit kein Thema mehr. So bleibt Ihnen auch viel mehr Zeit, sich auf die kniffligen Fragen der Personaler vorzubereiten.