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Mur-Programm in Ungarn gestartet

Die Tourismusregion an der Mur mit ihrem Zentrum im Umfeld von Nagykanizsa soll im Rahmen des Tourismusentwicklungsprogramms 25 Milliarden Forint EU-Fördermittel erhalten, sagte der Beauftragte für die Region im Ministerium, Péter Cseresnyés, auf einer für die Bekanntgabe anberaumten Pressekonferenz.



Die Mur – in Ungarn Mura – fließt durch Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Der Fluss bildet an einzelnen Abschnitten seines Verlaufs die Grenze zwischen den Staaten. Seit langem schon wird der Fluss touristisch genutzt: auf dem Wasser kann länderübergreifend Boot und Schiff gefahren werden. In Österreich führt der 475 Kilometer lange Murradweg vom Ursprung des Flusses unweit der Sticklerhütte im Lungau des Bundeslandes Salzburg nahe am Fluss entlang nach Slowenien und Kroatien.

Das vor allem landwirtschaftlich genutzte Gebiet in Ungarn soll nun touristisch weiter erschlossen und zur Marke ausgebaut werden. Dazu gehört der Bau von Unterkünften, die Schaffung von Attraktionen und Dienstleistungen, hieß es. „Das Entwicklungsprogramm umfasst 15 Einzelprojekte und soll bald in einem Atemzug mit der Region Balaton, dem Neusiedler See bzw. dem Donauknie genannt werden können.“

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