Das Erasmus-Programm steht ungarischen Studenten offen, erklärte der Minister für Kultur und Innovation am Mittwoch in der Fernsehsendung „Mokka” des Senders TV2 – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Balázs Hankó sagte, die politische Rache der Europäischen Kommission gegenüber Ungarn bestehe darin, dass 240.000 ungarische und an ungarischen Universitäten studierende ausländische Studenten vom Erasmus-Programm ausgeschlossen würden. Er fügte hinzu, dass das Unannehmbarste an dieser Entscheidung sei, dass man versuche, uns über unsere Kinder zu erpressen. Der Politiker betonte, dass die Hochschulbildung in die nationale Zuständigkeit falle und die Kommission die nationale Identität überschreiben wolle, ebenso wie im Bereich der Kultur oder der Familienangelegenheiten. Sie leite Verfahren gegen Länder ein, die ihre nationalen Werte und ihre Souveränität bewahren wollten. Balázs Hankó stellte klar, dass die Kommission die ungarischen Studenten vom Erasmus-Programm ausgeschlossen habe, obwohl sie dazu überhaupt nicht berechtigt gewesen sei.
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Nach den Worten des Ministers habe sich die Tisza Partei mit der Kommission darauf geeinigt, dass sie, sobald sie an die Macht komme, die Änderungen einführen werde, die die Regierung abgelehnt habe. In die Universitätsstiftungen, in denen ungarische Kuratoren, Professoren und Rektoren sitzen, würden Delegierte internationaler Organisationen berufen, fügte er hinzu. Der Politiker erinnerte daran, dass sechs ungarische Universitäten sowie die Modul-Universität in Wien in dieser Angelegenheit Klage gegen die Kommission eingereicht hätten, aber erst nach zwei Jahren eine Anhörung stattgefunden habe. Wenn jemand in dieser Frage auf der Seite der Kommission steht, wie es die Vertreter der „Partei der Europäischen Kommission bei den ungarischen Wahlen”, Anita Orbán und Zoltán Tarr von der Tisza Partei, tun, dann stellt er sich gegen die ungarischen Universitäten, betonte der Minister. Das von der Regierung ins Leben gerufene Pannonia-Programm ist ein voller Erfolg: In den letzten anderthalb Jahren haben 12.208 Studenten die weltweit führenden Universitäten besucht: 335 Studenten waren in den Vereinigten Staaten, 154 in China und Japan, 80 in Singapur, wo sie eine Woche, einen Monat oder sogar ein halbes Jahr verbrachten. Die Studenten haben mehr als 59.000 Credits gesammelt, die von ihren heimischen Universitäten anerkannt werden, teilte Balázs Hankó mit.
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