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Ágnes Forsthoffer empfing den Präsidenten des Landtags von Baden-Württemberg

Bei dem Treffen, bei dem die Parlamentspräsidentin Ágnes Forsthoffer den Präsidenten des Landtags von Baden-Württemberg im Parlamentsgebäude empfing, ging es auch um die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Wirtschaft – dies teilte die Pressestelle des Parlaments am Freitag der Nachrichtenagentur MTI mit.

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Der Mitteilung zufolge würdigte die Präsidentin des Parlaments die langjährigen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Baden-Württemberg und hob hervor, dass die mehr als hunderttausend in Ungarn lebenden deutschen Staatsbürger, die deutsch-ungarischen zweisprachigen Bildungseinrichtungen sowie die deutschsprachige Andrassy Gyula Universität in Budapest die Beziehungen zwischen den beiden Nationen noch weiter vertiefen. Ágnes Forsthoffer sprach sich zudem für die Einrichtung von Schüleraustauschprogrammen und Sommeruniversitäten für junge Menschen aus. Die Parlamentspräsidentin bezeichnete Baden-Württemberg als einen der wichtigsten wirtschaftlichen und technologischen Partner Ungarns und wies darauf hin, dass Unternehmen aus dem Bundesland, die in Ungarn tätig sind, eine entscheidende Rolle in der ungarischen Wirtschaft spielen; als Beispiel nannte sie das neue Mercedes-Werk, das diese Woche in Kecskemét übergeben wurde. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass sie die Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten sowohl auf politischer als auch auf fachlicher Ebene vertiefen wollen. Ágnes Forsthoffer betonte zudem, dass Ungarn wieder ein nützliches und aktives Mitglied der EU sein möchte – so heißt es in der Pressemitteilung.

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Bei dem Treffen am Donnerstag gratulierte Thomas Strobl der neuen ungarischen Regierung zu ihrer Arbeit und erklärte, das ungarische Wahlergebnis habe „vielleicht auch den Deutschen die Hoffnung auf die Demokratie zurückgegeben“. Er wies auch darauf hin, dass sich die derzeitige deutsche Regierung in der Klima- und Umweltpolitik, die anfangs vielleicht zu hochgesteckte Ziele formuliert hatte, nun realistisch umsetzbaren Zielen zugewandt habe, während in der Migrationspolitik die sprachliche und kulturelle Integration oberste Priorität habe. Thomas Strobls erste offizielle Auslandsreise nach seiner Wahl zum Landtagspräsidenten führte ihn nach Ungarn – wie das Pressebüro mitteilte.

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