Neues Teilstück der Autobahn Budapest-Adria übergeben

Budapest – Die Autobahn M7 von Budapest zum Balaton ist wieder ein Stück Richtung Adria gewachsen. Am Freitag wurde der elf Kilometer lange Abschnitt von Nagykanizsa nach Becsehely kurz vor der kroatischen Grenze übergeben, berichtet der Fernseh-Nachrichtensender hirTV. Auf der gesamten Länge soll die Autobahn vom Sommer nächsten Jahres an befahrbar sein. Bis dahin werden die noch fehlenden Abschnitte zwischen Nagykanizsa und Balatonkeresztúr sowie zwischen Letenye und der Grenze zu Kroatien fertig.

Verkehrsminister János Kóka kündigte an, dass in der kommenden Woche auf der M3 von Budapest in den Nordosten des Landes das Anschlussstück zur Komitatsstadt Nyíregyháza übergeben wird. Damit erreichen Ungarns Autobahnen eine Gesamtlänge von 1000 Kilometern.

Sturm richtete Schäden in Budapest an

Budapest – Stürme haben seit Sonntagabend in Budapest erhebliche Schäden verursacht. Die Feuerwehr musste fast 250 Mal ausrücken, um Hilfe zu leisten und Gefahren zu beseitigen. Noch am Mittwoch gab es Anrufe auf der Notrufnummer 105, heißt es auf dem Internetportal der Feuerwehr. Über 150 umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste mussten beseitigt werden. Außerdem waren vom Regenwasser voll gelaufene Keller auszulumpen, von Gebäuden herabhängende Gegenstände zu beseitigen.

Schwerer Unfall bei Feuerwerk in Budapest

Budapest – Am Rande des Feuerwerks zum ungarischen Nationalfeiertag (20. August, Feiertag der Staatsgründung) hat sich am Donau-Ufer ein schwerer Unfall ereignet. Eine Mutter und ihre Tochter stürzten von der Uferstraße zwischen Patőfi- und Lágymányos-Brücke etwa acht Meter in die Tiefe auf Steine, berichtet die Feuerwehr auf ihrem Internet-Portal. Erst am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr über den Unfall vom Vorabend informiert.

Das Mädchen kam ohne ernsthaftere Verletzungen davon, während die Mutter am Rücken schwer verletzt wurde. Sie wurde in einem Vakuumbett nach oben gezogen und ins Krankenhaus gebracht. Beide hatten dem Feuerwerk zugesehen und waren nach Angaben des Mädchens durch eine unglückliche Bewegung abgestürzt.

Budapester Szabadság-Brücke gesperrt

Budapest – Die Szabadság-Brücke in Budapest bleibt vom heutigen Dienstag an für 15 Monate gesperrt. Ihre Rekonstruktion wird nach den vorliegenden Plänen bis Ende Oktober kommenden Jahres dauern, berichtet der Nachrichtensender hirTV. Bis dahin fahren mehrere Straßenbahnen der Hauptstadt mit veränderter Linienführung oder es sind Ersatzbusse eingesetzt.

Die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Brücke wurde im Jahre 1896 erbaut. Ihre Erneuerung kostet 5,2 Milliarden Forint (etwa 21 Millionen Euro). Bei der Rekonstruktion werden Pfeiler, Brückenköpfe und Haltekonstruktion verstärkt, die über die Brücke führenden Leitungen und Rohre, Straße und Fußwege umgebaut. Außerdem bekommt die Brücke eine neue Festbeleuchtung.

Sowjetisches Ehrenmal in Budapest geschändet

Budapest – Das sowjetische Ehrenmal im Zentrum von Budapest ist erneut geschändet worden. Unbekannte Täter beschmierten das Denkmal selbst und den Platz davor mit Farbe und brachten eine Aufschrift an. Wie die Polizei der Nachrichtenagentur MTI mitteilte, eröffnete sie ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt. „Ein solches pietätloses Verhalten ist unserer historischen Traditionen, Staatsbürgern eines demokratischen Rechtsstaates unwürdig“, erklärte das ungarische Innenministerium dazu am Montag. Das Ministerium werde die Wiederherstellung des Denkmals in die Wege leiten sowie neue Methoden für die Bewachung des Denkmals prüfen und entwickeln. Das Ehrenmal war in der jüngeren Vergangenheit mehrfach Ziel von Übergriffen.