Die kleinste selbständige Gemeinde Ungarns, Iborfa im Komitat Zala, hat einen neuen Bürgermeister gekürt. Bei der Wahl am Sonntag gaben neun der elf Wahlberechtigten ihre Stimme ab, meldet die Nachrichtenagentur MTI.
Nachrichten
Immobilienmarkt am Balaton „flutscht“
Seit Ostern sind in so manchen Immobilienbüros am Balaton Überstunden angesagt.
Der schwache Forint und ein starker Euro haben den Markt an den Seeufern und nicht nur dort ganz plötzlich aus einem langen Dornröschenschlaf erweckt. Nach Meinung der Wirtschaftszeitung "Napi Gazdaság" hat sich mittlerweile in ganz Westeuropa herumgesprochen, daß auch Plattensee-Immobilien bei Bezahlung in Euro bis zu 40 Prozent billiger zu haben sind als bisher. Auch auf dem reinen Geldanlage- bzw. Investitionssektor ist eine deutliche Steigerung zu verzeichnen; in nur dreieinhalb Monaten 2009 sind bereits mehr diesbezügliche Interessenten zu verzeichnen als im gesamten Vorjahr. Bleibt nur noch abzuwarten, wann der große wirtschaftliche Aufschwung in Ungarn einsetzt.
Gekauft werden darf hier so ziemlich alles, was sich innerhalb von Gemeinden befindet. Eingeschränkt ist allerdings der Kauf von landwirtschaftlichen Nutzflächen, die EU-Bürger nur unter bestimmten Auflagen erwerben können, wie Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs seit mindestens drei Jahren und ein wenigstens dreijähriger ungarischer Wohnsitz.
Auf jeden Fall sollte man sich beim Immobilienkauf in Ungarn immer die Unterstützung eines erfahrenen Fachmannes sichern.
(Quelle: origo.hu)
Bad wartet auf Geldquellen
Tamási verkaufte 18 Hektar eigenes Land um das Thermalbad herum
József Hajdics, der Bürgermeister der Stadt, sagte dazu, dass die Siófoker Várkert Lakópark 2000 Kft. das Miklósvárer Gelände für rund 150 Millionen Forint kaufte. Unter Nutzung dieses Geldes könnte man das Bad kaufen – die Anlage ist gegenwärtig im Eigentum der Tamásier Wasser- und Abwasser-GmbH.
Deutsche bei Schmuggel in Ungarn aufgeflogen
Bei einem großangelegten Zigarettenschmuggel sind zwei deutsche Kraftfahrer an der ungarischen Grenze geschnappt worden. Zunächst hatten die Zollbeamten einen deutschen Lastzug, der angeblich Erdbeeren aus Griechenland nach Belgien transportierte, zur näheren Untersuchung ausgewählt, berichtet der Zoll in einer Pressemitteilung. Sie entdeckten 400 000 Schachteln unversteuerte Zigaretten im Wert von insgesamt 200 Millionen Forint (rund 680 000 Euro).
Noch während sie den Fund beschlagnahmten, bemerkten die Zöllner, wie ein weiterer Lkw an der Kontrollstelle eintraf und sich eilends davonmachen wollte. Auch dieser Lastzug, der derselben Speditionsfirma gehört, wurde angehalten und durchleuchtet. Auf der Ladefläche befanden sich 220 000 Schachteln Zigaretten im Marktwert von 140 Millionen Forint. Die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, gegen die Fahrer Verfahren eingeleitet. Zusätzlich wird einem der Fahrer vorgeworfen, die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten zu haben. Der andere soll den Fahrtenschreiber manipuliert haben. Beide müssen mit mehreren hunderttausend Forint Strafe rechnen.
