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Einzigartige Sammlung

Ausstellung „Ägyptischer Totenkult“ im Balatoner Museum

Das Programm des Museums für Schöne Künste Budapest unter dem Motto „Meisterwerke zu Gast“, das gerade sein zehnjähriges Bestehen feiert, bereichert auch das Angebot des Balatoner Museums in Keszthely. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden mit den Schätzen der öffentlichen Sammlung des Museums in neun Städten in ganz Ungarn Ausstellungen organisiert.

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Milliarden für Tourismus in Ungarn

Eine Finanzspritze von 10,5 Milliarden Forint (etwa 42 Millionen Euro) soll in den nächsten zwei Jahren das Angebot von touristischen Unterkünften im Raum südlich des Balaton auf ein neues Niveau heben. Die Mittel lösen Investitionen von 38 Milliarden Forint aus, bringen 800 Arbeitsplätze, 1500 neue Zimmer und 160 000 Quadratmeter kommerzielle Unterkünfte, teilte der Südtransdanubische Regionale Entwicklungsrat auf seiner Web-Site mit.

Im Komitatszentrum Pécs/Fünfkirchen können schon mit Blick auf die touristischen Ambitionen der Kulturhauptstadt 2010 sechs Vier-Sterne-Hotels gebaut werden. Umfangreiche Fördermittel – darunter von der EU – fließen auch in komplexe Touristik-Pakete und den Gesundheits-Tourismus, erklärte der Präsident des Entwicklungsrates, Ferenc Feigli.

Kunsterlebnis bei „Budapest Art Fair“

Kunst in ungewöhnlicher Breite bietet in diesem Monat die jährliche Ausstellung und Messe „Budapest Art Fair“. Vom 20. bis 23. November kann sich das Publikum in der Kunsthalle mit Werken von der Klassik bis ins Heute befassen. Neben dem immer enger werdenden Markt für Klassiker erhält die zeitgenössische Kunst in den letzten Jahren immer mehr Raum, teilte der Veranstalter mit. Zur Sicherung eines hohen Niveaus müssen sich die Kunstwerke jedoch dem Urteil einer Kommission stellen, bevor sie in Budapest gezeigt werden können. Die unabhängigen Experten bilden ihre Meinung nach Kriterien auf der Grundlage internationaler Standards.

Rund 50 namhafte Galerien, darunter die seit Jahren vertretende, in Tel Aviv und London tätige Gilden’s Arts und die Pariser Galerie le Minutaure, wollen die wertvollsten Stücke ihrer Kollektionen zeigen. Neben den Werken ungarischer Klassiker wie Mihály Munkácsy, Antal Bíró, Béla Kádár und Alfred Reth werden die Besucher auch spezielle, mitunter provokative Werke anerkannter in- und ausländischer Künstler betrachten können. Dabei wurde auch an Kinder gedacht, die die aus Zeichen-Trickfilmen bekannten Scooby Doo, Spongya Bob und Bambi treffen.

Zum umfangreichen Programm gehören auch Führungen von Gruppen, die Vorstellungen von neuen Büchern über Kunstsgeschichte und das Artmagazin Forum über die Kunst und den Kunstmarkt. Unter dem Titel „Video am Horizont – Video- und Digitalkunst auf dem ungarischen Kunstmarkt“ widmet der Budapest Art Fair in diesem Jahr der digitalen und Medienkunst besondere Aufmerksamkeit.

Siófoker Zentrum mit neuem Gesicht

In der Innenstadt von Siófok ist das frühere Sió-Kaufhaus abgerissen worden, an dessen Stelle ein großes Einkaufszentrum entsteht.

Die Bauherren, die Firmen Balaton Coop Zrt. und Sió Ingatlan Invest Kft., investieren zusammen 4,2 Milliarden Forint in das Vorhaben. Wie András Milbich, der Projektleiter der ausführenden Szabóber 2002 Kft. laut siofokinapilap.hu erklärte, wird der Neubau im Herbst nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Vom alten Sió-Kaufhaus, das seine Kunden fast drei Jahrzehnte bediente, sind nur noch 500 Tonnen Eisenschrott übrig geblieben. Der neue Bauabschnitt beinhaltet nun zunächst den Aushub von 35.000 Kubikmetern Erde, was bis zu 3000 LKW-Ladungen für den Abtransport bedeutet. Unter dem 17.000 Quadratmeter großen Terrain des Einkaufszentrums wird eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen entstehen. Nach Abschluß der Aushubarbeiten wird dann eine Spezialmaschine 200 Betonpfähle in die Erde rammen, auf denen das zu erbauende Zentrum ruhen wird. Für die Errichtung des eigentlichen Einkaufstempels werden bis ins Frühjahr hinein 1000 Tonnen Stahl verbaut. Dann wird in Umrissen auch schon das spätere Aussehen zu erkennen sein.

Die Stadt Siófok hat vor Verwirklichung des Vorhabens bereits für 360 Millionen Forint Mietwohnungen in der Nachbarschaft des Projekts vermarktet. Weiterhin investiert die Verwaltung 250 Millionen Forint in die komplette Neugestaltung des Hauptplatzes vor dem Einkaufszentrum.