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Alkoholverbot in Keszthely

Auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Keszthely ist von diesem Dienstag an der Genuss von Alkohol verboten. Das beschlossen die Abgeordneten der Stadt am Balaton, weil betrunkene Randalierer immer größere Schäden anrichten, meldet die Unabhängige Nachrichenagentur. Es passe nicht zu den Traditionen, zur Patina der Stadt Keszthely, dass in der Fußgängerzone und anderen Straßen Alkohl getrunken wird, eventuell unter Alkohl stehende Menschen randalieren, argumentierte Vizebürgermeister Róbert Pálinkás.

Auch an ein Rauchverbot hätten die Abgeordneten gedacht, seien jedoch zu dem Schluss gekommen, dass dafür die Situation noch nicht reif ist. Ausnahmen vom Alkoholverbot gelten für Terrassen von Gaststätten oder Veranstaltungen im Freien mit besonderer Erlaubnis. Verstöße gegen das Alkoholverbot können mit bis zu 30 000 Forint geahndet werden, sagte der stellvertretende Bürgermeister.

Mehrkosten beim Autobahnbau

Verstärkung des Wildschutzzauns bei dem vor der Übergabe stehenden Abschnitt der M7

Der Abschnitt der M7 zwischen Ordacsehi und Balatonkeresztúr wird vor dem ursprünglichen Fertigstellungstermin schon Ende März übergeben, doch das Wasserableitungssystem, die Geländeregulierung und die Verstärkung des Schutzzauns werden erst im Sommer abgeschlossen. Der Preis des Autobahnabschnitts erhöhte sich von den anfänglich veranschlagten 62,3 Milliarden Forint um einige Milliarden.

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Heroin-Schmuggel in deutschem Auto gescheitert

Zollbeamte In Ungarn haben an der Grenze zu Serbien 10,5 Kilogramm Heroin im Marktwert von 150 Millionen Forint (etwa 638 000 Euro) sichergestellt. Das Rauschgift befand sich unter dem Beifahrersitz eines Audi A2 mit deutschem Kennzeichen, teilte Zoll-Sprecher Jenő Sipos am Montag mit. Die Zollbeamten waren durch das nervöse Verhalten der kroatischen Fahrerin aufmerksam geworden, die vorgab, keine meldepflichtige Ware mit sich zu führen. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch eingeleitet.

Wohnungsmarkt in Ungarn schwächelt weiter

Ungarns Wohnungsmarkt will sich nicht erholen. Die Stagnation werde sich hinziehen, berichtet die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ am Montag unter Berufung auf Experten. Charakteristisch für die Lage sei, dass man in diesem Jahr mit einem 5- bis 10-prozentigen Nachfrage-Rückgang rechnen müsse. Daneben schwächele aber auch das Segment der Neubau-Wohnungen.

Die verminderte Nachfrage wirke sich auch auf die Preise aus, so dass in einzelnen Segmenten mit einer Minderung um 8-10 Prozent zu rechnen sei. Es bestehe ein derartiges Überangebot auf dem Markt, dass Verkäufer einen bedeutenden Preisnachlass gewähren müssen. Daneben komme es auch zu einer längeren Dauer des Verkaufsprozesses. „Der Käufer ist der König auf dem ungarischen Wohnungsmarkt von heute“, formulierte der Zeitung zufolge ein Experte.

Zu der Vielzahl von Gründen gehört, dass der Wegfall der staatlich geförderten Kredite weiterhin Wirkung zeigt. Außerdem nennt die Zeitung den Abzug ausländischer Investoren vom ungarischen Markt. Engländer, Iren, Spanier und andere Investoren aus dem Ausland seien fast vollständig verschwunden. Zum Teil stecke die amerikanische Hypothekenkrise dahinter. Der andere Grund sei jedoch, dass die Investoren, die in der Region geblieben sind, nicht mehr Ungarn, sondern Bulgarien und Rumänien präferieren, weil sie diese für aussichtsreicher halten.