Nagykanizsa: Csónakázó-tó immer beliebter

Der See Csónakázó-tó am Ortsausgang von Nagykanizsa wurde vor fünfundvierzig Jahren als Boots- und Angelsee angelegt, seine Umgebung, der 40 Hektar große Waldpark gewann aber erst in den letzten Jahren durch zahlreiche Investitionen ein zunehmend anziehenderes Aussehen als Freizeitpark, schreibt das Internetportal hirbalaton.hu.



Allein in den letzten sechs Jahren wurden EU-Fördermittel in Höhe von 160 Millionen Forint für den Ausbau der Tourismusattraktion verwendet, dazu kommen die Investitionen der Waldwirtschaftsgesellschaft Zalaerdő Zrt, sagte der Bürgermeister Sándor Dénes.



Das erste größere Projekt war der Ausbau des Abwassernetzes, danach folgten der Bau des Besuchercenters mit Fahrradverleih und der Bau einer auch für internationale Wettbewerbe geeigneten XCO-Bahn. Es gibt mittlerweile ein Kanu- und Kajakcenter, ein Reitercenter, Unterkünfte und gastronomische Einrichtungen. Die Stege am See werden für Wettbewerbe mit Modellbooten genutzt. Der See und sein Park sind ein gut besuchtes Freizeitzentrum mit einem breiten Kultur- und Sportprogramm.

Die Anlage eignet sich hervorragend zum Angeln, Radfahren und Wandern. Zielpunkt ist unter anderem der 48 Meter hohe Aussichtsturm unweit des Seeufers. Bereits im Jahre 1972 erarbeitete der Rechtsvorgänger der heutigen Waldwirtschaftsgesellschaft den Entwicklungsplan für den Waldpark Nagykanizsa. Der Turm wurde verwirklicht, anderes blieb in der Planung stecken.

Der Csónakázó-tó ist beliebt bei Anglern, sie gehen hier unter anderem auf Karpfen, Hecht, Zander, Wels und Barsch. Angeln ist im Sommer zwischen 4 und 23 Uhr, sonst von 6 bis 20 Uhr erlaubt.

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