Nachgedacht: Alle Jahre wieder …

… erscheint auch der Valentinstag auf dem Kalender. Doch alles, was aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu uns überschwappt, muss nicht immer gut und perfekt sein. So verhält es sich auch mit dem „Tag der Liebenden“ am 14. Februar.



Dazu Frage eins: brauche ich einen besonderen Tag, um zu wissen, dass ich meinen Mann liebe oder er mich? Nein. Frage zwei: brauche ich einen besonderen Tag, an dem mir mein Gatte überteuerte Rosen aus dem Blumenladen bringt? Nein. Frage drei: Brauche ich einen besonderen Tag, an dem mich mein Ehepartner zum Essen ausführt? Nein.

Es sind die Kleinigkeiten, die mich das ganze Jahr über erfreuen. Wenn etwa der Morgenkaffee ans Bett gereicht wird, wenn mir ein leckeres Eis aus der Stadt mitgebracht wird, wenn ein perfekt zubereitetes Abendessen auf mich wartet oder wenn mich die eine oder andere Umarmung tröstet, aufmuntert, liebkost. Das Leben formt, ebenso die langen Jahre, die man zusammen verbringt.



Es gibt sonnige Momente, Streit, Unwetter und aber auch Versöhnung. Gerade diese Auf’s und Ab’s halten eine gut funktionierende Ehe in Trapp. Deswegen ist der sogenannte „Tag der Liebenden“ für mich wenig relevant. Ich brauche ihn nicht. Diesen Tag nicht. Was ich brauche, sind 365 (oder 366) Tage, an denen ich weiß, dass es ihn gibt, meinen Mann.

Bis bald,
Ihre Eva



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