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Neue M7-Autobahn schon jetzt reparaturbedürftig

Dort wirft der Asphaltbelag zwischen Balatonkeresztúr und Zalakomár schon nach acht Monaten Blasen, so die Tageszeitung „Népszabadság“.

Im Juni letzten Jahres schloß man das fehlende Stück zwischen ungarischer und kroatischer Autobahn, was eine schnelle und bequeme Verbindung zur Adria ermöglicht.

Bereits einige Monate nach Übergabe traten Risse im Fahrbahnbelag zutage, besonders im Bereich von Brücken und Unterführungen. Weil die Fehler schon jetzt eine erhöhte Unfallgefahr darstellen, kann die Neuinstandsetzung nicht mehr aufgeschoben werden. Die ausführenden Firmen sollen dies unter Garantiebedingungen erledigen. Bei Kilometer 187 sammeln sich erhebliche Mengen von Regenwasser in den Fahrbahnlöchern.

Die Autobahnstrecke kostete beim Bau rund 1,23 Milliarden Forint pro Kilometer, umso ärgerlicher die so schnell aufgetretenen Schäden. Ein Ingenieur sieht den Grund dafür zum einen in dem an den Tag gelegten „Wahnsinnstempo“ des Fahrbahnbaus, dazu sei der Untergrund weicher, torfähnlicher Natur, was nicht ausschließe, daß der Straßenbelag regelrecht „aufgekocht“ sei. Auch mit weiteren ähnlich auftretenden Schäden sei deshalb zu rechnen.