Budapest: ITU Telecom Weltkonferenz war ein Erfolg

Die Konferenz ITU Telecom World 2019, die vom 9. bis 12. September in Budapest stattfand, war ein Erfolg, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Der Erfolg der Konferenz, an der rund 4.000 Teilnehmer aus 125 Ländern teilnahmen, sei der Zusammenarbeit Ungarns und des Veranstalters, der International Telecommunication Union (ITU), zu verdanken. Die Digitalisierung habe sowohl soziale als auch wirtschaftliche Auswirkungen und sei zu einem globalen politischen Thema geworden. Das Programm „Hungary Connects“ der ungarischen Regierung zeigt ihr Engagement für die Digitalisierung. In Ungarn ist die Digitalisierung keine „Vision“, sondern Teil des täglichen Lebens, sagte Szijjártó.

5G eröffnet ein neues Kapitel, so Szijjártó, in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Soziales und wird für die Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sein. Die ungarische Regierung sieht 5G als ein Thema der Wettbewerbsfähigkeit und nicht als ein politisches, fügte er hinzu. In Ungarn hat 4G+ eine Abdeckung von 91,4%, sagte er, und das Land ist dem EU-Plan für die Digitalisierung etwa zwei Jahre voraus. Die Medienbehörde eröffnete letzte Woche die ersten Ausschreibungen für den Verkauf von 5G im Land, da die Regierung erwartet, dass es bis 2025 in Städten weltweit kommerziell verfügbar sein wird.



Die Digitalisierung fördert einen Wettbewerb, bei dem digitales Wissen und digitale Infrastrukturen entscheidend sind, anstatt Ländergröße oder Bevölkerungszahl, sagte er. Im Einklang mit einer Regierungsentscheidung kündigte Szijjártó die Aufnahme von Gesprächen mit der ITU an, bei denen dafür geworben werden soll, alle ITU-Veranstaltungen zwischen 2023 und 2026 in Ungarn stattfinden zu lassen.

ITU-Generalsekretär Houlin Zhao sagte, der Grad der Infokommunikation in Ungarn sei eine gute Grundlage für die nächste Konferenz der ITU. Ungarn hat sich verpflichtet, 5G einzuführen, eine Technologie, die unvermeidlich werden wird, sagte er. Mit rund 150 KMU unter den Teilnehmern sei es ein „Schritt nach vorne“, sagte er.

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