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Drogenhandel als Familienunternehmen

Eine Bande von Drogendealern ist der Polizei in Ungarn ins Netz gegangen. Der „Vertrieb“ des Rauschgiftes erfolgte im Rahmen eines „Familienunternehmens“, berichtet die Polizei am Donnerstag. Bei Ermittlungen wegen Drogenmissbrauchs gegen einen einen 44-jährigen Mann aus Székesfehérvár stellte sich heraus, dass dessen Frau, Schwägerin, Schwager und Schwiegermutter sich als Dealer betätigen. Schon am Dienstag schlug die Polizei in den frühen Morgenstunden zu, nahmen insgesamt elf Händler und Konsumenten fest. An zehn Stellen gleichzeitig kamen sie mit ihren speziell ausgebildeten Hunden zu Hausdurchsuchungen.

Das „Familienunternehmen“ hatte länger als ein Jahr erfolgreich funktioniert. Zuletzt übernahm die Familie 1000 Ecstasy-Tabletten von ihrem Lieferanten, die sie dann verkaufte. Am Donnerstag wurden drei Familienmitglieder vor dem Stadtgericht Székesfehérvár vernommen. Gegen zwei Familienmitglieder und den Lieferer stellte der Richter Haftbefehle aus.