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Ungarns Nationalmannschaft in den Europameisterschafts Playoffs

In Gruppe E musste Ungarns Nationalmannschaft gegen Teams wie Kroatien, Wales und die Slowakei bestehen, um die direkte Qualifikation zur EM 2020 schaffen zu können. Mit vier Siegen und vier Niederlagen reichte es am Ende der Qualifikation nur für den vierten Platz, der jedoch dennoch eine Chance auf die Europameisterschaft 2020 bietet. In den Playoffs für die EM erhält Ungarn mit den Bundesligaspielern Gulacsi, Sallai und Szalai noch einmal die Chance, das Los zur Europameisterschaft einlösen zu können.

Fußballstadion

Erst Ende März 2020 beginnen die Playoff Partien, in denen die letzten Teilnehmer ermittelt werden. Trotz des vierten Platzes können die Spieler der ungarischen Nationalmannschaft ihre Chance auf die Gruppenphase noch wahren. Insgesamt besitzen noch 16 Teams die Chance, sich für die Gruppenphase der EM 20 qualifizieren zu können. Nur vier Teilnehmer der Playoffs erhalten aber tatsächlich einen Platz in den bereits ausgelosten Gruppen.

Eine neue UEFA Regelung stellt alles auf den Kopf

Die Idee der neuen UEFA-Reglung ist folgende: Die Gruppensieger jeder der vier Nations-League-Staffeln (A, B, C und D) treffen in den Playoffs aufeinander. So erhält pro Staffel am Ende jeweils ein Team noch ein Ticket für die Europameisterschaft.

Komplizierter wird es jedoch, wenn sich die Gruppensieger bereits durch die eigentliche EM-Qualifikation für das Turnier im kommenden Sommer qualifiziert haben. Ist dies der Fall, rücken in der Nations League schlechter platzierte Teams nach.

Genau dieses Ereignis trifft auf die Staffel A der Nations League zu, da sich 15 der 16 teilnehmenden Teams bereits qualifiziert haben. Ausschließlich Island hat den direkten Sprung in die EM-Gruppenphase nicht erreicht und kann durch die Playoffs dennoch einen Platz erhalten. Da nur ein Team die Qualifikation nicht geschafft hat, werden die Folgeplätze der Playoffs an die darunterliegenden Staffeln vergeben.

Mit dieser Idee ist der ungarische Fußball noch nicht abgeschrieben, in Bezug auf die bevorstehende Europameisterschaft. Trotz des vierten Platzes besteht also weiterhin die Chance, dass Bundesligaprofis und Fans aus Ungarn ihr Team unterstützen können.

Die Playoffs im Detail

Für den ersten Slot sind vier Teams im Rennen um die verspätete Qualifikation. Neben Ungarn ist auch Bulgarien, Island und Rumänien noch im Spiel. Bulgarien trifft im ersten Spiel der Playoffs auf Ungarn und darf dabei vor heimischem Publikum spielen. In den Playoffs wird nur ein Spiel ausgetragen, sodass diese eine Partie ausschlaggebend dafür ist, welches Team in das Finale um den Platz bei der EM 2020 spielen darf.

Die zweite Halbfinalpartie wird in Island ausgetragen. Rumänien gilt laut vielen Aussagen als glasklarer Außenseiter, könnte aber dennoch für eine Überraschung sorgen. Im Finale treffen dann die Sieger aus den beiden Partien aufeinander und können ihre letzte Chance nutzen, um in die Gruppen verteilt zu werden.

Für beide Partien werden sicherlich auch zahlreiche Buchmacher eine Wette anbieten. Um einen passenden Tipp finden zu können, hilft das Wettportal www.tippinsider.com. Hier erhalten Leser einen Einblick auf die bisher gespielten Partien dieser Teams. Zudem werden Vorhersagen getroffen, wie das Spiel enden könnte, sodass sich Wettfreunde eine passende Wette aussuchen können.

Da es erst im März 2020 weitergeht, haben Fans der ungarischen Nationalmannschaft noch ein wenig Zeit, um sich auf diese spannenden Partien vorbereiten zu können. In der Vergangenheit kam es nur selten zur Partie zwischen Bulgarien und Ungarn. In einem Freundschaftsspiel, welches 2012 organisiert wurde, trennten sich die Teams mit einem 1-1. Bei den Playoffs würde dies eine Verlängerung mit anschließendem Elfmeterschießen bedeuten, da ein Sieger hermuss. Während der Weltmeisterschaft im Jahre 2005 konnte Bulgarien einen 2-0 Erfolg verbuchen, während im Hinspiel erneut ein 1-1 auf dem Scoreboard stand. Natürlich haben sich beide Teams im Laufe der Zeit verändert, sodass eine Vorhersage nur schwer zu treffen ist.

Sowohl Ungarn, als auch Bulgarien haben in der EM Qualifikation nicht überzeugen können, wobei die Ungarn wahrscheinlich die schwerere Gruppe erwischten. Bereits während der ersten Qualifikations-Spiele konnte Ungarn zeigen, dass es über eine schlagfertige Truppe verfügt. Mit einem Sieg gegen Kroatien, Aserbaidschan und Wales sah es zu Beginn der Qualifikation gar nicht schlecht aus. In der Rückrunde konnte das Team um Gulacsi, Sallai und Szalai nur noch gegen Aserbaidschan gewinnen und verspielte so den zweiten Platz, der eine direkte Qualifikation zur EM 2020 bedeutet hätte.