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Deutsche bei Schmuggel in Ungarn aufgeflogen

Bei einem großangelegten Zigarettenschmuggel sind zwei deutsche Kraftfahrer an der ungarischen Grenze geschnappt worden. Zunächst hatten die Zollbeamten einen deutschen Lastzug, der angeblich Erdbeeren aus Griechenland nach Belgien transportierte, zur näheren Untersuchung ausgewählt, berichtet der Zoll in einer Pressemitteilung. Sie entdeckten 400 000 Schachteln unversteuerte Zigaretten im Wert von insgesamt 200 Millionen Forint (rund 680 000 Euro).

Noch während sie den Fund beschlagnahmten, bemerkten die Zöllner, wie ein weiterer Lkw an der Kontrollstelle eintraf und sich eilends davonmachen wollte. Auch dieser Lastzug, der derselben Speditionsfirma gehört, wurde angehalten und durchleuchtet. Auf der Ladefläche befanden sich 220 000 Schachteln Zigaretten im Marktwert von 140 Millionen Forint. Die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, gegen die Fahrer Verfahren eingeleitet. Zusätzlich wird einem der Fahrer vorgeworfen, die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten zu haben. Der andere soll den Fahrtenschreiber manipuliert haben. Beide müssen mit mehreren hunderttausend Forint Strafe rechnen.