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Moto-GP Strecke Sávoly in Prozess verwickelt

Nachdem der für September 2009 auf dem Balatonring in Sávoly geplante Ungarn Moto-Grand-Prix unter Berufung auf die Weltwirtschaftskrise auf Frühjahr 2010 verschoben wurde, geht es mit dem Bau des Ringes nicht wirklich voran.

Dazu kommt, dass in einem ungewöhnlichen Prozess nun ein Immobilieneigentümer die ungarische Vermittlungsfirma verklagt. Diese hatte im Auftrag der spanischen Investoren die für die Bahn notwendigen Flächen aufgekauft. Der klagende Verkäufer behauptet, dass ihm sein Grundstück unter Vorspiegelung falscher Tatsachen abgeluchst worden sei.

Interessant dabei ist, dass es sich um das Grundstück handelt, auf dem der Grundstein gelegt wurde und wo in Zukunft ein Eingangstor stehen soll. Der Eigentümer begründet sein Vorgehen vor Gericht damit, dass er die 8 Hektar zum Marktpreis (insgesamt 32 Millionen Ft) verkauft habe, obwohl er sicher auch mehr hätte dafür bekommen können. In den Verkauf willigte er jedoch ein, weil man ihm zugesagt hatte, dass mehrere seiner anderen Flächen in der Gemeinde in Baugrund umgewandelt werden würden und diese an das Abwassernetz angeschlossen werden können, das der spanische Investor bauen wird.

Dieses Versprechen sei nicht eingelöst worden: seine Grundflächen wurden im Flächennutzungsplan nicht beachtet. Die Maklerfirma bestreitet, im Verlaufe der Kaufverhandlungen eine solche Zusage gemacht zu haben. Das Bezirksgericht Somogy konnte im Mai noch keine Entscheidung in diesem Prozess fällen und vertagte die Verhandlung auf Juni.

(Quelle: siofokinapilap.hu)