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Kreditgarantie für MotoGP-Strecke in Ungarn

Für den Bau der Motorrad-Rennstrecke am Balaton gibt es jetzt Kreditsicherheit. Der Regierungsbeauftragte Tamás Suchman teilte dem Internetportal sonline.hu mit, dass die Ungarische Entwicklungsbank eine unwiderrufliche Kreditgarantie für den Balatonring übernommen hat. Erwartet werde die Erfüllung der Bedingungen des Vertragsabschlusses durch die spanische Seite, nach dessen Billigung werde der Kredit gewährt. Der Bau der Rennstrecke in Sávoly sei eine hervorgehobene Investition, die Regierung garantiere also das Kreditersuchen des spanischen Investors.

Das spanische Konsortium unter Beteiligung der Sedesa-Gruppe plant eine Entwicklung in mehreren Phasen, zu denen das Erholungszentrum, das Logistikzentrum und die MotoGP-Bahn gehören. Allein die Rennstrecke kostet fast 20 Milliarden Forint, wobei der Staat eine Rolle zur Finanzierung übernimmt. Da der Ungarische Grand Prix schon für den 19. September 2010 angesetzt ist, hat der spanische Investor die Kreditvergabe nicht abgewartet, sondern auf eigene Kosten schon im vorigen Sommer die Arbeiten begonnen.

Mitte Januar könnten die Bank und die spanische Seite den Kreditvertrag unterzeichnen, in dem die MFB einen Kredit über 50 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 25 Jahren gewährt. Im kommenden Herbst kann also die Königsklasse des Motorrad-Rennsports auf der neuen Rennstrecke das erste Weltmeisterschaftsrennen stattfinden.