Ungarn führt die Grenzkontrollen wieder ein

Im Rahmen der Bemühungen Ungarns, die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern, kontrolliert die Polizei seit Donnerstag an den Grenzübergängen zu Österreich und Slowenien vorübergehend Einreisende, wie die Polizei auf ihrer Website mitteilte – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Laut der Website können Einreisende aus Österreich jeder Nationalität die Straßenübergänge Hegyeshalom, Sopron und Rábafüzes benutzen, während ungarische und österreichische Staatsangehörige auch in Kópháza, Kőszeg, Bucsu und Szentpéterfa einreisen dürfen. Einreisende jeder Nationalität dürfen von Slowenien aus in Tornyiszentmiklós und Rédics nach Ungarn einreisen, während Ungarn und Slowenen auch die Grenzübergangsstation Pince benutzen können.

Unterdessen sagte der rumänische Innenminister Marcel Vela, das Land schließe im Rahmen der Reaktion auf den neuen Coronavirus-Ausbruch vorübergehend vier Grenzübergänge zu Ungarn. Die Grenzübergänge zwischen Battonya und Turnu (Tornya), Létavértes und Săcueni (Székelyhíd), Méhkerék und Salonta (Nagyszalonta) sowie Nyirábrány und Valea lui Mihai (Érmihályfalva) werden geschlossen und das Personal wird an größeren Übergängen eingesetzt, um die Ressourcen zu optimieren, sagte Vela. Rumänien schließt auch kleinere Grenzübergänge zur Ukraine und zu Bulgarien.

Auch Österreich schloss eine Reihe seiner Grenzübergänge zu Ungarn, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Das Land hält die Grenzübergänge Nickelsdorf (Miklósfalva), Klingenbach (Kelénpatak) und Heiligenkreuz (Rábakeresztúr) für den internationalen Verkehr offen, während Züge über den Grenzübergang Szentgotthárd-Jennersdorf nach Ungarn einreisen können, sagte die APA unter Berufung auf die österreichische Polizei. Ungarische und österreichische Staatsbürger können die Grenze in Pamhagen (Pomogy), Deutschkreutz (Sopronkeresztúr), Rattersdorf (Rőtfalva), Schachendorf (Csajta) und Eberau (Monyorókerék) passieren.