Szijjártó: Anstrengungen zur Sicherung des Güterverkehrs werden fortgesetzt

Es werden alle Anstrengungen unternommen, um einen stabilen und ungestörten Güterverkehr aufrechtzuerhalten, um die Versorgung des Einzelhandels und das Funktionieren der Wirtschaft zu gewährleisten, sagte Außenminister Péter Szijjártó – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Er sagte dem öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender M1, dass er seinen österreichischen Amtskollegen gebeten habe, auf der österreichischen Seite des Grenzübergangs Hegyeshalom-Nickelsdorf im Vorfeld mit der Trennung von LKW und Personenverkehr zu beginnen, um sicherzustellen, dass die auf die Einreise nach Ungarn wartenden Autos nicht die Straße für LKW blockieren. Der österreichische Minister sagte, dass die Vorkehrungen im Gange seien. Neben dem Grenzübergang in Hegyeshalom dürfen Lastwagen aus Österreich auch in Rábafüzes, Rajka und Kópháza einfahren.

In der Zwischenzeit hielt Szijjártó eine Videokonferenz mit seinen österreichischen, kroatischen, italienischen und slowenischen Kollegen ab, um die neuesten Entwicklungen bezüglich der neuartigen Coronavirus-Epidemie zu diskutieren. In einem Facebook-Posting sagte Szijjártó, dass der italienische Außenminister Luigi di Maio „beunruhigende Zahlen zu melden habe“ und zitierte Zehntausende von bestätigten Fällen in Italien. „Der Virus und die Gefahren, die er birgt, sollten nicht unterschätzt werden“, warnte er und forderte die Ungarn, die aus dem Ausland zurückkehren wollen auf, dies so schnell wie möglich zu tun „oder [die Behörden] zu informieren, wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen“.

„Wir werden für viele Monate mit Reisebeschränkungen konfrontiert sein“, sagte er. Das Außenministerium habe eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Rückkehr der im Ausland gestrandeten Ungarn organisieren solle, sagte er. Die Gruppe habe mit anderen mitteleuropäischen Ländern Gespräche geführt, um die Ungarn aus fernen Ländern nach Hause zu fliegen, sagte er. Österreich, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, die Slowakei und Slowenien hätten sich bereits früher darauf geeinigt, ihre Aktionen zu koordinieren und Informationen auszutauschen, sagte er.

In Bezug auf die Slowakei bemerkte Szijjártó, dass Ministerpräsident Viktor Orbán am Montag dem Parlament mitgeteilt habe, dass bilaterale Gespräche über Grenzübergangsbestimmungen im Gange seien, damit die Gemeinden in Grenznähe enge Kontakte pflegen können. Es wurde eine Vereinbarung über die Regelung der Grenzübergänge für ungarische und slowakische Bürger getroffen.