Szijjártó: Energieverbindungen als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit Mitteleuropas hängt von der Intensivierung der zwischenstaatlichen Verkehrs- und Energieverbindungen ab, sagte der Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó nach einem Treffen mit dem slowenischen Infrastrukturminister Jernej Vrtovec – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Szijjártó unterstrich die Bedeutung der Verbindung der ungarischen und slowenischen Strom- und Gaspipelines und der Erhöhung der Zahl der Grenzübergänge. Die Stromnetze der Länder werden bis Ende nächsten Jahres mit den Hochspannungsnetzen zwischen Hévíz und Cirkovce verbunden sein. Er sagte, die Vorbereitungen seien auf ungarischer Seite bereit und in Slowenien im Gange. Die physischen Arbeiten werden im September beginnen, sagte er und fügte hinzu, das Projekt sei ein großer Schritt vorwärts im Hinblick auf die Verbesserung der ungarischen Stromversorgung und die Bildung eines einheitlichen Stromnetzes in der Region.

Außerdem haben Ungarn und Slowenien eine politische Vereinbarung über den Bau einer Gasverbindungsleitung initiiert. Sobald die Gasleitungsnetze der beiden Länder miteinander verbunden sind, wird Ungarn in der Lage sein, Gas aus Italien zu beziehen, sagte er. Er sagte, sowohl die Strom- als auch die Gasnetzverbindungen würden die Sicherheit der Energieversorgung in Ungarn und Slowenien verbessern. Vrtovec lobte die „freundschaftlichen“ bilateralen Beziehungen und sagte, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien „sehr gut“.