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Die wichtigsten Transfers im Profifußball 2020

Die Corona-Pandemie hat nicht nur Kunst, Kultur, Tourismus und die Gastronomie außergewöhnlich hart getroffen, auch der Profisport litt und leidet noch immer unter den Folgen des Lockdowns. In der Bundesliga fanden zuletzt wieder Spiele statt, allerdings unter verschärften Bedingungen und ohne Zuschauer in den Stadien.

Leeres Fußballstadion

Dadurch sind den Vereinen sehr hohe Verluste entstanden. Das mag einer der Gründe sein, warum es in diesem Sommer auf dem Transfermarkt relativ ruhig geblieben ist. Nur ein paar wenige Transfers sorgten für Schlagzeilen.

FC Bayern München holt sich Leroy Sané

Mit Ivan Perisic und Philippe Coutinho verliert der Deutsche Rekordmeister für die kommende Saison zwei wichtige Spieler, die nur für eine Spielzeit geliehen waren. Also ist Verstärkung in der Offensive gefragt. Perisic, der vorerst wieder zu Inter Mailand zurückkehren wird, machte zuletzt auf der Linksaußen-Position eine gute Figur. Seine Aufgabe wird wohl künftig der 24-jährige Leroy Sané übernehmen, den die Bayern für eine Ablösesumme von 45 Millionen Euro zurück nach Deutschland holten. Außerdem holten sich die Münchner bislang:

  • Torwart Alexander Nübel (FC Schalke 04)
  • Innenverteidiger Tanguy Nianzou (Paris Saint-Germain)

Weitere große Investitionen sind laut Boss Karl-Heinz Rummenigge nicht geplant. Ob die Bayern mit dem derzeitigen Kader wieder die Chance auf den nächsten Meistertitel haben? Mit Fußball Wetten bei VulkanBet können Interessierte ihr Expertenwissen testen.

Borussia Dortmund angelt sich Emre Can

Nationalspieler Emre Can spielte in der vergangenen Saison bereits sehr erfolgreich für den BVB (2 Tore in 12 Einsätzen seit Januar 2020) und ließ sich auch von der Pandemie nicht unterkriegen. Inzwischen ist bekannt, dass die Borussen die Kaufoption gegenüber Juventus Turin gezogen haben und einen Betrag in Höhe von 25 Millionen Euro für den 26-Jährigen überweisen. Er erhält einen Vertrag bis 2024. Zudem sicherte sich der BVB die Dienste des Engländers Jude Bellingham von Birmingham City. Der 17-jährige Mittelfeldspieler kostet die Schwarzgelben immerhin weitere 23 Millionen Euro.

Die Top-Transfers im internationalen Geschäft

Das Transferfenster ist noch nicht geschlossen, dennoch haben wir uns einen Überblick über die bisherigen Transfers auf internationaler Ebene verschafft. Den bisher teuersten Zugang sicherte sich der italienische Meister Juventus Turin. Der brasilianische Mittelfeldspieler Arthur wechselt für eine Ablösesumme von 72 Millionen Euro vom FC Barcelona zu den Italienern.

Auch der zweitteuerste Transfer geht in die Serie A: Der SSC Neapel sicherte sich die Dienste des Mittelstürmers Victor Osimhen. Der 21-Jährige wechselt für 70 Millionen Euro vom französischen Erstligisten LOSC Lille. Osimhen ist in Deutschland kein unbekanntes Gesicht, denn der Offensivspieler begann seine Profikarriere einst beim VfL Wolfsburg, konnte sich dort jedoch nie richtig durchsetzen. Die Wölfe verliehen den Spieler zum belgischen Klub RSC Charleroi, der Osimhen schließlich im Sommer 2019 für 3,5 Millionen Euro kaufte. Für Charleroi ein einträgliches Geschäft, schließlich wechselte der Stürmer nur ein Monat später für 22,4 Millionen Euro nach Lille.

Der bosnische Mittelfeldspieler Miralem Pjanic macht seit seinem Wechsel 2008 vom FC Metz zu Olympique Lyon immer mehr auf sich aufmerksam. Richtig durchstarten konnte er nach seinem Wechsel 2011 in die italienische Serie A bei der AS Rom, für die er fünf Jahre auf dem Platz stand. 2016 schließlich ging es zu Juventus Turin. Jetzt, mit 30 Jahren, wechselt Pjanic in die spanische Primera División: Der FC Barcelona wird seine neue Heimat, Barca zahlt stolze 60 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler.

Timo Werner geht den nächsten Schritt

Für viele Experten war es nur eine Frage der Zeit, bis Timo Werner den nächsten Schritt auf der Karriereleiter absolviert. Zunächst gingen alle davon aus, der deutsche Stürmerstar würde in der Bundesliga bleiben und zum Rekordmeister FC Bayern München wechseln. Doch der 24-jährige entschied sich anders: Der englische Erstligist FC Chelsea zahlt an RB Leipzig eine Ablösesumme von 53 Millionen Euro. Zukünftig wird Werner also in der Premier League zu sehen sein.

Werner begann seine sportliche Ausbildung beim VfB Stuttgart, wo er die U17 und die U19 durchlief, ehe er 2013 zum Profi wurde. Für die Schwaben absolvierte er insgesamt 103 Spiele und erzielte 14 Treffer. Seinen Durchbruch hatte er allerdings bei Rasenballsport Leipzig. 2016 wechselt er nach Sachsen und kommt dort insgesamt auf 159 Einsätze, 95 Treffer und 40 weitere Torbeteiligungen. 2017 war Werner Teil der deutschen Nationalmannschaft, die den Confederations Cup gewann.

Transfer von Luca Waldschmidt kurz vor dem Abschluss

Der SC Freiburg muss sich für die kommende Saison auf viele Änderungen einstellen. Vor allem der so gut wie abgeschlossene Wechsel von Mittelstürmer Luca Waldschmidt dürfte die Verantwortlichen vor Probleme stellen. Waldschmidt spielte in der vergangenen Saison 23 Bundesligaspiele für die Breisgauer und erzielte dabei sieben Treffer. Sein Abgang zum portugiesischen Top-Klub Benfica Lissabon ist so gut wie abgeschlossen: Am 14. August trainiert Waldschmidt nicht mehr in Freiburg, sondern reiste nach Lissabon, um seinen Medizincheck zu absolvieren. Laut Medieninformationen soll die Ablösesumme 15 Millionen Euro betragen.