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Fidesz will Grundbesitz von Ausländern einschränken

Die derzeit mit Abstand stärkste Partei in Ungarn, der Fidesz – Ungarischer Bürgerbund, will die Möglichkeit des Erwerbs von Grund und Boden durch Ausländer einschränken. Es werde eine der ersten Aufgaben der künftigen bürgerlichen Regierung sein, den Kauf von Grundeigentum durch Ausländer zu begrenzen, sagte der Europa-Abgeordnete von Fidesz, Tamás Deutsch auf einer Pressekonferenz im südostungarischen Orosháza. Mit einer seiner ersten Entscheidungen werde das neue Parlament Besitz von Boden wieder an einen Wohnsitz binden und diese Veränderung entspreche auch den Normen der EU.

Fidesz liegt schon seit langem in der Wählergunst mit Blick auf die im Frühjahr anstehenden Parlamentswahlen praktisch unschlagbar vorn. Jüngste Umfragen sehen die Partei unter Vorsitzendem Viktor Orbán (46), der schon einmal zwischen 1998-2002 Ministerpräsident Ungarns war, bei über 60 Prozent.