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Grippetod trotz Impfung

Die neue Grippe (H1N1) hat Medienberichten zufolge in Ungarn bislang 80 Menschenleben gefordert. Vier davon waren länger als zwei Wochen vor Auftreten der ersten Symptome gegen die Influenza geimpft worden und davon wiederum drei gehörten zur Gruppe der als besonders gefährdet eingestuften Personen. Der Impfstoff war in diesen vier Fällen unwirksam, geht aus einem Bericht des vom ungarischen Epidemiologischen Zentrum herausgegebenen Periodikum hervor. Insgesamt hatten sogar sieben der Todesopfer eine Impfung erhalten. Drei bekamen sie jedoch erst innerhalb von zwei Wochen vor Ausbruch der Erkrankung, so dass sich kein sicherer Schutz herausbilden konnte.

Bei den geprüften Todesfällen verging vom Beginn der Symptome bis zum Tod im Allgemeinen eine Woche. Doch gab es auch einen Fall, bei dem er Tod erst nach 40 Tagen eintrat. In vier Fünftel aller Fälle war die Todesursache Lungenentzündung, in den anderen Fällen Atemprobleme, Versagen mehrerer Organe, Sepsis, Herzinfarkt und ein Anfall von Epilepsie. Ein Viertel der Opfer litt an keinerlei chronischer Krankheit. An der neuen Grippe starben vier schwangere Frauen im Alter von 20, 21, 27 und 40 Jahren.