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Handel am Balaton erleidet Umsatzeinbruch

Die ungewöhnlich schlechte Witterung hat den Händlern am Südufer des Balaton während der Vorsaison gründlich das Geschäft verhagelt. Im Vergleich zum Vorjahr brach der Umsatz bei den Lebensmittelgeschäften um 15 bis 20 Prozent, den Restaurants um 20 bis 30 sowie den Bäckereien am Ufer um 30 bis 50 Prozent ein, berichtete jetzt die Interessenvertretung der Handels- und Gaststättenunternehmen des Komitats Somogy. Die Untersuchung stützt sich auf Angaben von 100 der nahezu 2.300 Einzelhändler im Südbalatongebiet.

Ungeachtet des bedeutenden Umsatzrückgangs in der Vorsaison seien die Betreiber von Gaststätten und Einzelhändler jedoch optimistisch, dass die Hauptsaison die bisherigen Verluste noch mildern kann, sagte der Kopräsident der Interessenvertretung, Rezső Kertész. Dazu sei aber die Unterstützung der Touristen nötig, die bei ihren Einkäufen den Einzelhändlern und Kleinunternehmern den Vorzug geben müssten.