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Ungarn: Weniger Autobahnvignetten – mehr Einnahmen

In den ersten neun Monaten des Jahres wurden in Ungarn mehr als 11 Millionen Autobahnvignetten, so genannte E-Matrica, verkauft. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr im gleichen Zeitraum. Dennoch generierte die Staatliche Autobahnverwaltung gAG mehr Einnahmen als im Vorjahr.

Im vergangenen Jahr konnten die Pkw-Fahrer noch Vignetten für vier Tage kaufen, seit Januar 2012 ist die kleinste Einheit die Wochenvignette (Zehntagesvignette) für 2.975 Forint. Auch Touristenbusse und Lkw haben nur die Wahl zwischen Tagesvignette für 3.375 Ft oder Wochenvignette für 15.875 Ft, die noch dazu verteuert wurden, was viele zur Nutzung von Nebenstraßen veranlasst. Bei der Zahl der verkauften Tagesvignetten gibt es einen Rückgang um vier Prozent.

Andere kaufen gezwungenermaßen Wochenvignetten, die Zahl der verkauften Vignetten ist bisher mit 6,4 Millionen Vignetten um das Fünffache gestiegen. Vielfahrer sind auf Jahresvignetten umgestiegen, so dass hier ein Zuwachs von vier Prozent zu verzeichnen ist.

Mit diesen Maßnahmen erzielte die Aktiengesellschaft mit 43 Milliarden Ft bisher um 15 Prozent höher liegende Einnahmen als im Vorjahr im gleichen Zeitraum.