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Unerlaubter Grenzübertritt aus Serbien

Die fest installierte Wärmebildkamera des Ungarischen Grenzschutzes bei Hercegszántó übersandte am Abend des 3. Dezember 2013 den Diensthabenden ungewöhnliche Bilder.

Auf der Kamera war eine besonders große Gestalt zu sehen, die sich über die „grüne Grenze“ aus Serbien nach Ungarn schlich. Die Gestalt lief erst langsam, dann schneller in Richtung Dorf, legte sich dann aber auf den Boden. Die alarmierte Patrouille stellte vor Ort fest, dass es sich bei der Gestalt um einen Bären handelte. Dieser richtete sich bei deren Eintreffen auf, lief ein paar Meter und warf sich wieder auf den Boden.

Der Grenzschutz informierte die Jagdgenossenschaften auf beiden Seiten der Grenze. Diese klärten zunächst ab, dass die beiden Bären des zoologischen Gartens von Kolut in Serbien in ihren Käfigen sitzen und fuhren dann selbst an die Grenze. Nach dem Eintreffen der Jäger erschrak der Bär und entfernte sich vom Dorf, in dem er vermutlich Honig gewittert hatte. Mit großen Schritten lief er wieder in die Wälder auf der serbischen Seite.

Die „Grenzverletzung“ verlief dank schnellem, gemeinsamem Reagieren ohne Schaden für Mensch und Tier, teilte der Polizeisprecher des Komitates Bács-Kiskun mit.