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Der Garten im Oktober und November 2014

Boden und Düngung, Schlämmprobe, Wintervorbereitungen, Herbstlaub, Winterquartier, Bäume und Sträucher kaufen und pflanzen, Gehölze pflanzen, Mondkalender im Oktober und November 2014 uvm.

Boden und Düngung – das A und O

Lernen Sie Ihren Gartenboden kennen

Gartenböden sind äußerst unterschiedlich. Die Wechselwirkungen vom Ausgangsgestein zum Klima sowie den Bodenlebewesen, Wasser, der Bewuchs und nicht zuletzt auch die Bearbeitung durch den Menschen beeinflussen ihre Charakteristika. Sind der Boden und das Bodenleben intakt, geht (bei passender Pflanzenauswahl) das Gärtnern fast wie von selbst. Fast alle Gemüsearten bevorzugen einen einigermaßen humusreichen Boden, der nicht allzu schnell austrocknet. Natürlich finden Sie nicht immer diese Idealbedingungen vor. Doch wenn Sie ein wenig einschätzen können, wie der eigene Gartenboden beschaffen ist, lassen sich auch die geeigneten Maßnahmen zu seiner Optimierung einleiten.

Tipp 1: Die Schlämmprobe

Die Schlämmprobe gibt Auskunft, in welchen Anteilen Sand, Lehm, Ton und Humus im Boden vorkommen. Geben Sie etwa ein Drittel Erde aus der Oberbodenschicht in ein Glas zu zwei Dritteln Wasser, rühren das Gemisch gründlich um und lassen es einige Zeit ruhig stehen. Die Bodenbestandteile setzen sich nun in Schichten am Grund der Flüssigkeit ab. Am schnellsten sinkt der Sand zu Boden. Lehm löst sich auf und bildet eine trübe Brühe, die sich aber bald darauf über der Sandschicht als Schlamm absetzt. Ton ist schwerer löslich als Lehm und bildet meist Klümpchen. Die faserigen Humusanteile trüben das Wasser über einen längeren Zeitraum, bis zu drei Wochen können sie über den absedimentierten Mineralschichten im Glas schweben. Nach einiger Zeit können Sie ganz einfach die Volumenanteile der Bestandteile in der Bodenprobe erkennen.

Tipp 2: Finger weg von nassen Böden

Nassen Boden bitte nicht bearbeiten! Außerdem lässt er sich nur schwer mit Bodenverbesserungsmitteln vermischen. Werden nasse Beete bearbeitet, besteht die Gefahr, dass die Poren, die sonst Luft und Wasser führen, verdichten und verkleben. Warten Sie also, bis die Sonne wieder scheint und der Boden abgetrocknet ist.

Düngung

Die richtige Ernährung ist für Pflanzen genauso wichtig wie für uns Menschen. Fehlt es den Pflanzen an Nahrung, wird gedüngt.

Dünger wirken jedoch nur dann nachhaltig, wenn sie sowohl den Lebensraum für die Bodenlebewesen stabilisieren als auch ihnen Stoffe zum Aufschließen (= Ernähren) liefern. Im Allgemeinen lässt sich das durch so genannte organische Dünger am besten gewährleisten.

Laubsauger und erste Wintervorbereitungen

Die Vorboten des Herbstes sind nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Während Sie im Gemüsegarten noch Bleichsellerie, Wintermöhren, Fenchel, Lauch und Kohl ernten, drohen bereits die ersten Nachtfröste.

Und noch etwas gehört zum Herbst: Falllaub

Mancher Hausbesitzer bricht in Panik aus, sobald im Frühherbst die ersten Blätter fallen. Sofort sind einige Zeitgenossen mit lärmenden Maschinen zur Stelle, um die Blätter wegzublasen und aufzusaugen, oder sie stopfen das Laub in Plastikmüllsäcke und entsorgen es über den Müll. Wenn es nicht gerade auf dem Rasen, Gehsteig oder auf Steinplatten ist, kann Laub aber ruhig liegen bleiben: es wird dann ein Schutz für den Boden. Auch dient es vielen Kleinlebewesen als Nahrung, wobei die Nährstoffe wieder für Pflanzen aufgeschlossen werden. Im Vorfrühling ist der größte Teil verrottet. Den Rest können Sie dann immer noch auf den Kompost geben. Übrigens: ein Laubhaufen in einer geschützten Gartenecke ist ein perfektes Winterquartier für Igel! Laub können Sie, wie Rasenschnitt, auch zum Mulchen der Beete verwenden. Das Laub schützt den Boden vor Kälte und Austrocknung.

Tipp: Läuse im Winterquartier

Regelmäßiges Lüften beugt der Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten im Winterquartier vor. Sollten trotzdem Schild – oder Wollläuse zuschlagen, probieren Sie einmal folgende bewährten Tricks:

Kleine Pflanzen können Sie in Klarsichtbeutel packen und etwa zwei Wochen an einen schattigen Platz stellen. Die Schädlinge gehen in der hohen Luftfeuchtigkeit ein.

Waschen Sie großblättrige Pflanzen mit einer Schmierseifenlösung ab, anschließend mit klarem Wasser abbrausen.

Mit Wollläusen befallene Pflanzen können Sie kopfüber in handwarmes Wasser hängen, das ein paar Tropfen Geschirrspülmittel enthält. Binden Sie den Topfballen mit Folie gut zu, damit die Erde nicht herausfällt.

Schädlinge an schwer zugänglichen Stellen betupfen Sie mit Brennspiritus oder besprühen sie mit alkoholhaltigem Melissengeist. In beiden Fällen gehen die Schädlinge durch die Verdunstungskälte ein.

Pfingstrosen Pflanzzeit

Kaum jemand weiß, dass die wunderbaren staudig wachsenden Pfingstrosen und deren Züchtungen auch völlig ohne Erde und Töpfe im Spätherbst gepflanzt werden können. Von spezialisierten Staudengärtnereien gibt es im Herbst dazu das allerbeste Pflanzmaterial. Es handelt sich meist um gut 20 bis 30 cm lange, recht dicke Wurzelstöcke, die zwischen zwei und fünf gut ausgebildete Triebanlagen haben. Diese kräftigen Wurzeln werden mit maximal einer Fingerdicke Erde beim Pflanzen bedeckt. Fast immer blühen solche Pflanzen bereits in der kommenden Frühsommersaison.

Wer muss ins Winterquartier?

Hochempfindliche Arten, die vor den ersten Frösten ins Haus gebracht werden müssen, sind Banane, Jacaranda, Grevillea, Papyrus und Strelitzia. Überwintern Sie diese in der geheizten Wohnung.

Ebenfalls rechtzeitig einzuräumen sind Engelstrompete, Hibiscus, Bougainvillea, Citrus-Arten, Cassia, Zylinderputzer, Prinzesinnenblume, Korallenstrauch und der Eisenholzbaum. Sie alle verlieren bereits bei wenigen Frostgraden ihr Laub, was aber nicht weiter schlimm ist, da es bei der Überwinterung eh nicht benötigt wird:

Leichte Fröste vertragen Oleander, Strauchmargerite, Schönmalve, Bleiwurz, Rosmarin, Myrte und die Feigen-Opuntie.

Unempfindlichere Arten, die Fröste bis zu –10 °C schadlos überstehen, sind Kamelie, Granatapfel, Lorbeer, Aucuba, Klebsame, Wollmispel, Jasmin, Sternjasmin, Olive, Erdbeerbaum, Araukarie und die Hanfpalme.

Bäume und Sträucher kaufen und pflanzen

Wer es noch nicht getan hat, sollte sich spätestens jetzt Gedanken machen, ob er neue Gehölze pflanzen möchte oder vielleicht andere im Garten umsetzen. Das Pflanzen von Gehölzen im Garten bedarf immer einer etwas weitsichtigeren Planung, da diese letztendlich Strukturen bilden und auch Kulissen für die restlichen Pflanzen. Ganz wichtig: Prüfen Sie vor Kauf die Standortveraussetzungen sowie die Bodenbeschaffenheit und bedenken sie, welche Größe die gewünschte Pflanze einmal erreichen wird. Lassen Sie sich also auf gar keinen Fall zu einem Spontankauf verleiten.

Der Versand und Verkauf laubabwerfender Gehölze als Ballenware und Wurzelware läuft jetzt auf Hochtouren, sowohl bei Versandgärtnereien als auch in Baumschulen und Gartencentern. Heckenpflanzen und Ballenware sollten Sie aber für die Verpflanzung in der Herbstzeit rechtzeitig bestellen, für spätere Bepflanzungen kann ich Containerpflanzen empfehlen, die jederzeit gepflanzt werden können. Große Solitärpflanzen und Gartenbäume werden in der Regel nur ab Baumschulgroßhandel geordert und auf Bestellung nach Angebot versendet. Auch das sollten Sie berücksichtigen.

So pflanzt man Gehölze

Bereiten Sie die Pflanzgrube vor. Das Loch sollte im Durchmesser etwa doppelt so groß sein wie die Wurzel samt Ballen. Auch nach unten hin sollte genügend Raum sein, besonders Rosen brauchen einen tiefgründigen Boden.

Rammen Sie den Stützpfahl in die Grube bevor Sie das Gehölz pflanzen. Mischen Sie den Aushub mit guter Komposterde. Der Anteil des Aushubs in der fertigen Erde zum Auffüllen sollte dabei nicht mehr als 2/3 betragen.

Die Wurzeln ballenloser Gehölze werden vor dem Einpflanzen geschnitten. Nicht vergessen: Wenn Sie die Wurzeln kürzen, müssen auch die oberirdischen Triebe im gleichen Verhältnis zurückgenommen werden.

Bei Gehölzen mit Ballen lockern Sie das Sackleinen und setzen den Ballen in die Pflanzgrube. Das Tuch muss nicht entfernt werden, es verrottet mit der Zeit.

Setzen Sie das Gehölz in die Grube. Es sollte ebenso tief stehen wie es in der Baumschule stand. Füllen Sie die Erde auf, zwischendurch immer leicht an der Pflanze rütteln. Treten Sie die Erde vorsichtig fest und formen Sie eine Gießmulde.

Zum Schluss kräftig angießen und dies mehrmals in Tagesabständen wiederholen, auch bei regnerischem Wetter.

Der Mondkalender im Oktober 2014

Fruchttage: 1, 2, 9, 10, 18, 19, 20, 28, 29. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 3, 4, 11, 12, 13, 21, 22, 23, 31. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 5, 14, 15, 25. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 7, 8, 16, 17, 27. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Der Mondkalender im November 2014

Fruchttage: 6, 7, 14, 15, 16, 24, 25, 26. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 8, 9, 17, 18, 19, 27. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 1, 2, 10, 11, 21, 29. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 3, 4, 5, 12, 13, 23, 24, 30. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8-13 Uhr vertreten.

Jeden Donnerstag von 14-19 Uhr und jeden Dienstag und Samstag von 8-13 Uhr sind wir in Heviz auf dem Ökomarkt am großen Parkplatz mit unseren Produkten zu finden.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch für Hobbygärtner und Naturfreunde findet im Oktober und November jeden Donnerstag ab 19 Uhr im Restaurant Mediterrán Ételbar gegenüber des Thermalbads in Kehida Kustany statt.

Wenn die Blätter fallen beginnt die Wildsaison, klassische und moderne Wildgerichte zaubert für Sie Bernhard Lindemer.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Unser Hofladen ist 2014 nur nach telefonischer Vereinbarung unter 06-30-9142456 geöffnet.

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer-, Bärlauch-, und Rosskastanien Elixier, Holunder-, Spitzwegerich-, Fichtennadel-, und Löwenzahn-Sirup, Sanddorn-, Holunderbeer-, Hagebutten-, Schlehen- und Sauerkirsch Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Gelee und Säfte sowie weitere Gesundheits-Lebensmittel aus der Apotheke Gottes. Natürliche Pflanzen- Stärkungs und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Die Pflanzen-, Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de