Rosatom: Paks-Ausbau im Plan

Das Projekt zum Bau von zwei neuen Blöcken für das Kernkraftwerk Paks wird wie geplant umgesetzt, so dass sie 2029-2030 in Betrieb genommen werden können, sagte Aleksandr Merten, der stellvertretende Leiter des Rosatom-Hilfsunternehmens ASE Engineering, am Montag auf einer Podiumsdiskussion in Budapest – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Merten sagte, die laufenden Arbeiten zielten auf den Bau von Projektgebäuden wie Anlagen zur Herstellung von Beton und zur Montage von Stahlteilen, Lagerhallen, Versorgungseinrichtungen und Bodenarbeiten. Rosatom arbeitet auch mit der Paks II Zrt, dem Unternehmen, das den Ausbau durchführt, bei der Dokumentation zusammen und wartet auf die Durchführungsgenehmigung, sagte er.

Neben der Abwicklung des Paks-Nachrüstungsprojekts sei Rosatom auch dabei, seine Marktposition in Ungarn zu stärken, sagte Merten und wies darauf hin, dass das Unternehmen an der Gründung von Joint Ventures mit ungarischen Partnern im Bereich der Kernenergie, einschließlich des Gesundheitswesens, arbeite. Merten wies darauf hin, dass Rosatom mit seinen bisherigen Joint-Venture-Partnern, zu denen auch das Energieunternehmen MVM gehört, gute Erfahrungen gemacht habe. Er sagte, dass Ungarn ebenso wie Frankreich eine führende Rolle bei der Nutzung und Entwicklung der Kernenergie in der Europäischen Union spiele und fügte hinzu, dass auch die anderen drei Länder der Visegrad-Gruppe ihre Nutzung der Kernenergie ausbauten.