Ungarn reicht Partnerschaftsvereinbarung für den EU-Finanzzyklus 2021-2027 ein

Ungarn hat der Europäischen Kommission am Donnerstag eine Partnerschaftsvereinbarung vorgelegt, die Voraussetzung für die Inanspruchnahme von EU-Mitteln im Finanzzyklus 2021-2027 ist, teilte das Büro des Ministerpräsidenten mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die PV definiert Ungarns Strategie und Investitionsprioritäten und präsentiert eine Liste nationaler und regionaler operationeller Programme als Grundlage für die praktische Umsetzung der Ziele. Die ungarische Regierung möchte Ungarn bis 2030 zu „einem der fünf lebenswertesten Länder“ der EU machen, so das Dokument.

Die von der Regierung kofinanzierten EU-Mittel in Höhe von insgesamt 9.000 Mrd. Forint (24,3 Mrd. EUR) werden vor allem in die Förderung der Wirtschaft, die Unterstützung von KMU, die Stärkung kleiner Gemeinden sowie in Forschung und Entwicklung fließen, heißt es in der Erklärung. Etwa 65 % der Mittel werden in den vier am wenigsten entwickelten ungarischen Regionen eingesetzt, vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung, heißt es in der Erklärung. Das operationelle Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Gemeinden wird etwa 20 % der Mittel erhalten.

Zu den vorrangigen Sektoren gehören die Programme zur Entwicklung des Verkehrs, der Umwelt und der Energie, einschließlich des Wiederaufbaus des öffentlichen Verkehrs und des Schienenverkehrs sowie der Verbreitung erneuerbarer Energiequellen, so das Ministerium. Ein separates operationelles Programm wird die Entwicklung des öffentlichen Bildungswesens und Investitionen in das Sozial- und Gesundheitswesen sowie den ungarischen Wiederaufbau- und Resilienzplan finanzieren, so das Ministerium.