Rehau Automotive schafft 720 Arbeitsplätze mit einer Investition von 50 Milliarden Forint

Die deutsche Unternehmensgruppe Rehau Automotive hat 50 Mrd. Forint (140 Mio. EUR) in ein neues Werk zur Herstellung von Polymer-Autoteilen in Újhartyán in Mittelungarn investiert, wodurch 720 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so der Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel am Dienstag – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Péter Szijjártó sagte bei der Eröffnungsveranstaltung, dass es einen starken internationalen Wettbewerb um die Investition gegeben habe, da die Rehau-Gruppe an rund 190 Standorten in mehr als 60 Ländern der Welt vertreten sei, so das Ministerium in einer Erklärung. Neben der Fertigstellung des Werks in Újhartyán baut das Unternehmen im Rahmen desselben Projekts auch eine neue Produktionsstätte in Győr im Nordwesten Ungarns, sagte er. Der Staat hat die Investition mit 7 Milliarden Forint unterstützt, so dass das größte und modernste Werk des Unternehmens in Újhartyán gebaut wurde, fügte er hinzu. Die Investition steigert die Fahrzeugproduktion in Ungarn weiter, die 160.000 Menschen beschäftigt und im vergangenen Jahr einen Produktionswert von rund 9.400 Milliarden Forint erreichte, sagte Szijjártó. Ungarn gehört derzeit zu den zwanzig größten Exporteuren der Automobilindustrie, und die Ausfuhren von Stoßstangen haben sich in den letzten Jahren verdreifacht, fügte er hinzu.

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Die Coronavirus-Pandemie habe in den vergangenen zwei Jahren weltweit zu Wirtschafts- und Gesundheitskrisen geführt, aber das ungarische Krisenmanagementmodell habe sich als erfolgreich erwiesen, sagte er. Dank einer schnellen Impfkampagne konnte Ungarn etwa zwei Monate vor dem europäischen Durchschnitt wieder öffnen, fügte er hinzu. Die Wirtschaftsleistung habe im Sommer letzten Jahres wieder das Vorkrisenniveau erreicht, und es sei ein „dreifacher Rekord“ aufgestellt worden, wobei 2021 Rekordwerte bei den Investitionen, der Beschäftigung und den Exporten erreicht worden seien, sagte Szijjártó. Die Zusammenarbeit zwischen der ungarischen Wirtschaft und der deutschen Autoindustrie habe dabei eine wichtige Rolle gespielt, fügte er hinzu.

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