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Unterwegs in den sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke haben das Internet im wahrsten Sinne des Wortes revolutioniert. Heutzutage ist so gut wie jeder Internetnutzer auf mindestens einer sozialen Plattform unterwegs – im Vordergrund steht immer das Bedürfnis, sich anderen mitzuteilen. Selbst Unternehmen, für die Internetpräsenz in Form einer Webseite das Vermarktungsinstrument Nummer eins war, nutzen mittlerweile vermehrt soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Xing. Einige Plattformen sind hinsichtlich Austausch und Selbstvermarktung richtige Allrounder.

Viele Privatpersonen scheint es hingegen in die andere Richtung zu ziehen: Sie wollen weniger Neuigkeiten austauschen oder alte und neue Freundschaften pflegen, sondern vor allem sich selbst präsentieren – mit bestimmten Qualifikationen, literarischem Talent oder Gedanken zu diesem oder jenem Thema. Dafür eignen sich vor allem Blogs bzw. eine eigene Website – entsprechend ist die Anzahl solcher Seiten in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Unterstützt wird dieser Trend von Anbietern wie 1und1, die das Erstellen einer Webseite ohne Programmierkenntnisse ermöglichen.

Facebook bleibt die Nummer eins

Nicht nur in Deutschland ist Facebook das mit Abstand beliebteste soziale Netzwerk. Pro Tag sind weltweit rund 890 Millionen Nutzer auf Facebook unterwegs. Selbst für Unternehmen ist das soziale Netzwerk inzwischen aus dem Business nicht mehr wegzudenken. Doch die Nutzung hat ihren Preis – wie aktuelle Debatten zum Thema Datenschutz zeigen. Wer auf Facebook zu viel Persönliches preisgibt, sollte auf eventuelle negative Reaktionen gefasst sein. Fotos der letzten ausgelassenen Feier können etwa dem neuen Arbeitgeber in die Finger bzw. unter die Augen geraten. Auch Unternehmen sollten im Umgang mit Facebook vorausschauend handeln. Öffentlich gemachte Kritik kann richtig unangenehm werden und dem Image eines Unternehmens erheblich schaden.

Selbst die Kanzlerin „zwitschert“

„Gezwitschert“ wird von Politikern – Angela Merkel eingeschlossen –, von Promis, Popstars und nicht zuletzt von Unternehmen. Wer Twitter sinnvoll nutzen möchte, sollte immer auf die Aktualität seiner Beiträge achten. Insbesondere für Unternehmen ist es wichtig, Follower – also die Leser des Twitter-Kanals – richtig zu bedienen. Denn anders als bei Facebook geht es hier tatsächlich darum, die eigenen Beiträge möglichst interessant zu gestalten, um eine breitere Leserschaft anzusprechen und mehr Follower zu gewinnen.

XING für die Karriere

Das Karrierenetzwerk XING ist bei Unternehmen und Privatpersonen längst etabliert. Auf dieser Plattform diskutieren Nutzer in erster Linie über berufliche Interessen. Unternehmen, Freiberufler und Gründer „networken“, um Kooperationspartner und Auftraggeber zu finden, Privatpersonen nutzen XING gerne als Jobbörse. Der einzige Nachteil: Bei der kostenfreien Version sind nicht alle Funktionen verfügbar. Eine Premiummitgliedschaft, die es bereits ab knapp 6 Euro im Monat gibt, bietet Nutzern mehr Möglichkeiten und kann insbesondere für Unternehmen eine sinnvolle Investition sein.

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