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Verteidigungsminister: Ungarn hat das Recht, sich zu verteidigen

Ungarn befinde sich wieder an einem Scheideweg, wie zur Zeit des ersten christlichen Königs Heiliger Stephan, und auch in dieser Situation habe das Land das Recht, sich zu verteidigen, sagte der Verteidigungsminister am Freitag anlässlich des Nationalfeiertags am 20. August – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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König St. Stephan habe Ungarn wirtschaftlich und kulturell in Europa integriert und dabei die Unabhängigkeit des Landes bewahrt, ohne anderen Mächten Loyalität zu schwören, sagte Kristóf Szalay-Bobrovniczky bei einer Zeremonie des Verteidigungsministeriums und der ungarischen Streitkräfte. Die Ungarn sollten dem Beispiel des staatsgründenden Königs auch heute folgen, wo das Ende des Krieges in der Nachbarschaft noch nicht absehbar ist, seine Folgen aber immer deutlicher werden, und die Grenzen des Landes einem unaufhörlichen Migrationsdruck ausgesetzt sind, sagte er. Angesichts dieser Situation sollte Ungarn der Wahrung seiner Sicherheit Priorität einräumen, so Szalay-Bobrovniczky.

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Die Ungarn sollten sich auch das Selbstbewusstsein und die Selbstachtung des Heiligen Stephans zu eigen machen, die den König daran hinderten, Ungarn zu einem Vasallenstaat werden zu lassen, sagte er. Die ungarische Nation lebt seit der Herrschaft des Heiligen Stephans hier und hat ihre Sprache und Kultur bewahrt, aber es ist immer noch ihre Pflicht, ihr Heimatland zu verteidigen, sagte er. In diesem Sinne habe Ungarn vor sechs Jahren das Verteidigungsentwicklungsprogramm Zrínyi 2026 ins Leben gerufen, fügte der Minister hinzu.

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