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Schutzmauern am Hochufer des Balaton

Trotz der Trennung der beiden Selbstverwaltungen von Balatonkenese und Balatonakarattya am südöstlichen Ende des Balaton konnte das gemeinsam begonnene Projekt zum Schutz des Hochufers und damit auch zum Schutz des Bahnverkehrs auf der Linie Budapest-Tapolca planmäßig Anfang Dezember 2015 abgeschlossen werden.



Für die seit langem notwendigen Arbeiten hatte noch die gemeinsame Selbstverwaltung mit der Bahngesellschaft MÁV zusammen über Ausschreibungen im Rahmen des Neuen Széchenyi Planes EU-Fördermittel in Höhe von 380 Millionen Forint erworben.

Im Rahmen des Projektes wurde in Balatonakarattya das Hochufer gegenüber dem Bercsényi Strand mit einer Gabion-Mauer gestützt, sowie die Mauern am Eisenbahntunnel verstärkt und gestützt. Damit wurde die Gefahr des Abrutschens von Bodenbrocken bei starken Regenfällen gebannt, sagte der Bürgermeister von Balatonkenese, István Tömör, bei der feierlichen Freigabe der Baustellen.

Der technische Leiter des Bauprojektes, János Andó, betonte, dass bei der Verstärkung und dem Schutz der Gleisanlagen wegen ihrer Lage ungewöhnliche Methoden angewandt werden mussten. Die Arbeiten rund um das 80-100 Meter hohe Hochufer waren bereits im August 2014 begonnen worden. Die Tourismusverbände planen nun am gut geschützten Hochufer mit seiner prächtigen Aussicht mit den Selbstverwaltungen zusammen das Anlegen eines Panoramaweges.

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